Als gesetzliche Interessenvertretung der Nachwuchskräfte des Landes Berlin ist es Aufgabe der Haupt-JAV, strukturelle Probleme zu benennen und an nachhaltigen Lösungen mitzuwirken. Das geplante Azubiwerk ist aus Sicht der Haupt-JAV ein zentraler Baustein, um Ausbildung im Land Berlin langfristig attraktiver, sozial gerechter und erfolgreicher zu gestalten.
Konkret hat die Haupt-JAV das Projekt Azubiwerk in vielfältiger Weise unterstützt:
- Weiterverbreitung der berlinweiten Umfrage zur Lebens- und Wohnsituation von Auszubildenden und Anwärter*innen
- Aktive Bewerbung des Projekts innerhalb der Dienststellen und gegenüber den örtlichen (Gesamt-)Jugend- und Auszubildendenvertretungen
- Aufbau und Pflege von Netzwerken mit politischen Akteur*innen, Gewerkschaften, Nachwuchskräften und weiteren Interessenvertretungen
- Interne Sensibilisierung und Information der Nachwuchskräfte über Ziele und Chancen eines Azubiwerks
- Mitwirkung an politischen Prozessen, unter anderem durch die Teilnahme als Sachverständige an der Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Abgeordnetenhauses von Berlin
Gerade die Einbindung der Betroffenenperspektive ist für die HJAV von zentraler Bedeutung. Die Bedürfnisse von Auszubildenden sowie Anwärter*innen müssen Ausgangspunkt jeder tragfähigen Lösung sein.