Personalversammlung 2024

Die Personalversammlung für das Personal der allgemeinbildenden Schulen Pankow fand am 15. Oktober 2024 im großen Saal des Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz statt.

In der Vorstellung des Rechenschaftsberichts des örtlichen Personalrats für das Jahr 2024, lag der Fokus darauf, den roten Faden aufzuzeigen, der sich durch die Erwerbsbiografien von Beschäftigten zieht und zu verdeutlichen, wie der Personalrat hierbei mitwirkt und Einfluss nimmt.

Der Rote Faden

  • Von der Einstellung bis zur Verabschiedung - ein Berufsleben mit dem Personalrat (roter Faden)
  • 1. Einstellung: im Auswahlverfahren, bei Eingliederung in die Dienststelle
  • 2. Eingruppierung (Werden Abschlüsse und berufliche Vorerfahrung so anerkannt, wie es sein sollte?)
  • 3. Höhergruppierung nach Abschluss Studium / Ausbildung oder Übernahme von Funktionsstellen
  • 4. Herabgruppierung nach Rückgabe von Funktionsstellen, sinkenden Schüler*innenzahlen (Schulleitungen an Grundschulen) oder sinkender Erzieher*innenzahl bei koordinierenden Fachkräften
  • 5. Rund um Ausbildung: Prüfungsbegleitung bei Quereinsteigenden, Auswahl für Weiterbildungsplätze
  • 6. Dienstliche Beurteilung: Regelbeurteilung / auf Antrag / bei Beendigung der Probezeit
  • 7. Stellenbesetzung bei Funktionsstellen
  • 8. Gefährdungsbeurteilung: bei Schwangerschaft sowie allgemein / arbeitsplatzbezogen
  • 9. Einhaltung des Frauenförderplans
  • 10. Präventionsgespräch bei gesundheitlicher Gefährdung bei/nach langer Krankheit
  • 11. Berufliche Entwicklung schwerbehinderter und gleichgestellter Kolleg*innen, Beteiligung bei Teilhabegespräch
  • 12. Mehrarbeit
  • 13. Überlastungsanzeige und 14. Gespräch, Beratung
  • 15. Beteiligung bei Konfliktgespräch
  • 16. Umsetzung - auf eigenen Wunsch / durch personelle Notwendigkeit, mit paritätischer Kommission sowie Versetzung, Abordnung und Nebentätigkeit
  • 17. Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz: Bestellung von Brandschutzobleuten und Sicherheitsobleuten, Maßnahmen des beruflichen Gesundheitsmanagements, Teilnahme an Schulbegehungen
  • 18. IKT-Maßnahmen an der Schule (Informations- und Kommunikationstechnik): z.B. Einführung digitaler Endgeräte
  • 19. Beratung zum Ruhestand und 20. Verabschiedung, Verabschiedungskarte

Forderungen der Personalversammlung

Keine Kürzung bei der Bildung!

Die Sparmaßnahmen u.a. bei Klassenfahrten, Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern und Profilstunden müssen rückgängig gemacht werden.

Personalschlüssel von 1:15 in der eFöB

Die personelle Ausstattung in der ergänzenden Förderung und Betreuung (eFöB) muss merklich und nachhaltig verbessert werden. Das heißt, der Personalschlüssel soll sich nicht mehr an 22 Kindern orientieren, sondern an 15. Eine Vertretungsreserve für Erzieherinnen und Erzieher, Betreuer und Betreuerinnen muss eingerichtet werden.

Mehr Karrierewege für Erzieherinnen und Erzieher, Pädagogische Unterrichtshilfen und Verwaltungsbeschäftigte ermöglichen

Mehr Karrierewege müssen geschaffen werden. Erzieherinnen und Erzieher sollten z.B. auch Facherzieherin oder Facherzieher für Sprachbildung oder Facherzieherin oder Facherzieher für Medienpädagogik werden können; es sollten Funktionsstellen als stellvertretende koordinierende Fachkraft, als Praxisanleiter und Praxisanleiterin für Auszubildende oder als Kinderschutzbeauftragte geschaffen werden. Alle Pädagogischen Unterrichtshilfen müssen zeitnah ein Angebot zur sonderpädagogischen Zusatzausbildung erhalten und nach Entgeltgruppe 10 eingruppiert werden. Die Tätigkeit von Verwaltungsbeschäftigten muss neu bemessen, differenzierter und höher bewertet werden (Entgeltgruppen 6 bis 10).

Qualifizierung aller Lehrkräfte ohne volle Lehrbefähigung ermöglichen

Ein strukturiertes berufsbegleitendes Weiterbildungssystem zur Qualifizierung aller Lehrkräfte ohne volle Lehrbefähigung muss auf den Weg gebracht werden, um diese Kolleginnen und Kollegen dauerhaft als Lehrkräfte zu binden und gleiche Beschäftigungsbedingungen zu erreichen.

Echte Teilzeit für Lehrkräfte durchsetzen

Neun Jahre nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts müssen endlich verbindliche Regelungen geschaffen werden, um sicherzustellen, dass teilzeitbeschäftigte Lehrkräfte auch nur im Umfang ihres Teilzeitvolumens arbeiten.

Entlastung der Pädagoginnen und Pädagogen durch zusätzliches Personal und multiprofessionelle Teams schaffen

Zur Entlastung der Pädagoginnen und Pädagogen muss den Schulen zusätzliches Personal für Verwaltung, IT-Administration, Gesundheitsschutz, Sozialarbeit, Schulpsychologie, Werkstätten und Labore regulär und dauerhaft zugewiesen werden.

Alternierende Telearbeit und mobiles Arbeiten für Verwaltungsbeschäftigte ermöglichen

Den Verwaltungsbeschäftigten muss die Möglichkeit gegeben werden, einen Teil der Arbeitsleistung regelmäßig aus dem Homeoffice zu erbringen. Die Rahmendienstvereinbarungen zu alternierender Telearbeit und mobiler Arbeit müssen für diese Beschäftigten endlich Anwendung finden.

Kontakt

Ute Klinkmüller

Vorsitzende des Personalrats

gemeinsame E-Mailadresse des Personalrats

Bitte schreiben Sie an diese E-Mailadresse, wenn Sie keine Ansprechperson im Personalrat haben.

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Adresse

c/o Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie – Außenstelle Pankow

Verkehrsanbindungen

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