Gerhard Richter. Abstraktion

Gerhard Richter. Abstraktion

30. Juni bis 21. Oktober 2018

Das Museum Barberini zeigt in der Ausstellung «Gerhard Richter. Abstraktion» Werke des gleichnamigen Fotografen, Malers und Bildhauers.

Bei seinen Werken arbeitete Gerhard Richter schon in den 1960er Jahren mit verfremdenden und abstrahierenden Techniken, die er im Laufe seines Lebens immer weiter entwickelte. Durch Verfahren wie beispielsweise das Abkratzen bereits aufgetragener Farbe oder impulsive Schichtungen dieser entstanden Werke, deren endgültiges Erscheinungsbild nicht zu kalkulieren war.

Die Spuren der Abstraktion

Die Ausstellung umspannt Richters Arbeit ab den sechziger Jahren und verfolgt dabei seine Beziehung zur Abstraktion durch schwarz-weiße Fotobilder, über Farbtafeln bis hin zu den Malereien mit Pinsel und Spachtel. Obwohl die Werke grundverschieden erscheinen, finden sich die Elemente des Abstrakten immer wieder. «Gerhard Richter. Abstraktion» setzt sich aus Stücken des Museums Barberini sowie internationalen Museums- und Privatsammlungen zusammen.

Über den Künstler Gerhard Richter

Richter wurde 1932 in Dresden geboren und floh 1961 aus der DDR nach Düsseldorf, wo er an der Kunstakademie studierte. 1964, in der Gruppenausstellung «Neodada, Pop, Décollage, Kapitalistischer Realismus», wurden seine Gemälde zum ersten Mal in Berlin ausgestellt.

Auf einen Blick

Was: Gerhard Richter. Abstraktion
Wann: 30. Juni bis 21. Oktober 2018
Wo:Museum Barberini
Öffnungszeiten Montag, Mittwoch bis Sonntag von 10 Uhr bis 19 Uhr, jeden ersten Donnerstag im Monat von 10 Uhr bis 21 Uhr, Dienstag geschlossen
Eintritt: 14 Euro, ermäßigt 10 Euro (Eintritt bis 18 Jahre frei)

Museum Barberini

Adresse
Humboldtstraße 5-6
14467 Potsdam
Filmmuseum Potsdam
© dpa

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Aktualisierung: 22. Oktober 2018