Schärfere Corona-Regeln für private Feiern und Demos

Schärfere Corona-Regeln für private Feiern und Demos

Für größere private Feiern wie Hochzeiten oder Geburtstagspartys gelten ab 05. September 2020 in Berlin schärfere Regeln. Die Gastgeber müssen ein Hygienekonzept haben und dieses auf Verlangen etwa der Polizei oder des Ordnungsamtes vorlegen.

Coronavirus - Erstes Wochenende mit offenen Restaurants

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Gilian serviert im Restaurant und Biergarten "Zollpackhof" frischen Kaffee.

Zudem müssen sie Sorge dafür tragen, dass die Mindestabstandsregel von 1,50 Meter eingehalten wird. Die Vorgabe gilt für Feiern ab 50 Teilnehmern - und zwar drinnen wie draußen, in Wohnungen oder anderswo. Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) hatte nach dem Senatsbeschluss am Dienstag gesagt, dass es auch Kontrollen geben kann.

Für Gaststätten gelten ebenfalls neue Corona-Regeln

Die Pflicht zur Erfassung von Gästedaten besteht nun nicht nur für die Innenräume, sondern auch für die Außengastronomie. Und nicht nur die Betreiber müssen sich daran halten, sondern auch die Gäste. Sie sind nunmehr verpflichtet, vollständige und wahrheitsgemäße Angaben zu machen. Machen sie das nicht, droht ein Bußgeld zwischen 50 und 500 Euro.
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Corona-Regeln greifen auch bei Vermietungen

Für geschlossene Gesellschaften in Gaststätten gelten ab Samstag die Corona-Vorgaben, die in anderen Gasträumen ohnehin schon praktiziert werden müssen: Dazu gehört etwa die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, solange man nicht am eigenen Platz sitzt.

Maskenpflicht bei Demos mit mehr als 100 Teilnehmern

Eine wichtige Neuerung gibt es schließlich für Demonstrationen: Bei öffentlichen Versammlungen mit mehr als 100 Teilnehmern gilt Maskenpflicht. Die Vorgabe soll auch bei einer geringeren Teilnehmerzahl gelten, wenn bei der Demonstration skandiert oder gesungen wird. Ausnahmen sind etwa für Autokorsos vorgesehen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 5. September 2020 11:49 Uhr

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