Union: Oczipka noch keine Option für Augsburg und Europacup

Union: Oczipka noch keine Option für Augsburg und Europacup

Beim Bundesligisten 1. FC Union hat nach drei trainingsfreien Tagen die Vorbereitung auf das nächste Punktspiel am Samstag gegen den FC Augsburg begonnen. Derzeit haben die Köpenicker keine Verletzten. Bis auf die Länderspiel-Fahrer Genki Haraguchi (Japan), Tymoteusz Puchacz (Polen), Frederik Rönnow (Dänemark), Julian Ryerson (Norwegen) und Christopher Trimmel (Österreich) konnten am Montag alle Akteure das Training des Berliner Fußball-Erstligisten mit bestreiten.

Fußball

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Ein Fußball liegt auf dem Rasen.

Auch Neuzugang Bastian Oczipka war bei der Übungseinheit dabei. Ein Einsatz gegen Augsburg käme für den Linksverteidiger allerdings zu früh. «Ich werde ein paar Einheiten brauchen, um Spielfitness zu bekommen. Da müssen wir in den nächsten Tagen und Wochen die richtige Balance finden», erklärte der Ex-Schalker. «Gegen Augsburg würde es jetzt noch keinen Sinn machen. Ob es danach die Woche sein wird, ist schwierig zu sagen. Die Saison ist noch lang.»
In allen Wettbewerben hat Trainer Urs Fischer den 32 Jahre alte Oczipka ohnehin nicht eingeplant. Nach seinem Vertragende bei Absteiger Schalke 04 bis zu seiner Verpflichtung von Union hatte der Neuzugang mehr als zwei Monate lang kein Mannschaftstraining absolviert. Oczipka wurde wie Torwart Jakob Busk, Verteidiger Rick van Drongelen, die Mittelfeldakteure Pawel Wszolek und Keita Endo sowie Angreifer Anthony Ujah vom Verein nicht für die Gruppenphase der Europa Conference League nominiert, wie aus der offiziellen Liste des europäischen Verbandes UEFA hervorgeht.
Oczipka könnte aber in der Bundesliga und im DFB-Pokal in die Mannschaft rotieren, auch weil Mitkonkurrent Puchacz für das Spielen mit einer Vierer-Abwehrkette noch dazulernen soll. «Es ist vollkommen richtig, dass ich auf mehreren Positionen spielen kann. Für Schalke habe ich in der Dreier- und Viererkette gespielt, auch in der Fünferkette. Diese drei Positionen kommen für mich absolut in Frage», erklärte der 286-fache Bundesligaspieler Oczipka am Montag.
Nach dem schwierigen Jahr auf Schalke, das mit dem desaströsen Abstieg in die 2. Bundesliga endete, war der Verteidiger in puncto Vereinswechsel auf der Suche nach Harmonie. Die hat er offensichtlich in Berlin gefunden. «Ausschlaggebend war, dass hier eine positive Grundstimmung herrscht», sagte Oczipka.
Mit den aktuellen Unionern Cedric Teuchert und Rönnow spielte er bereits auf Schalke zusammen, mit Max Kruse beim FC St. Pauli. Das Trio bestärkte Oczipka darin, zu Union zu kommen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 6. September 2021 18:17 Uhr

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