Knoche über Weggang aus Wolfsburg: «Als Inventar angesehen»

Knoche über Weggang aus Wolfsburg: «Als Inventar angesehen»

Nach 15 Jahren beim VfL Wolfsburg hat Fußballprofi Robin Knoche seinen Wechsel zum nächsten Bundesliga-Gegner 1. FC Union Berlin nicht bereut. «Auf der einen Seite ist es total schön, alle Mitarbeiter zu kennen und sich über viele Jahre mit dem Club zu 100 Prozent zu identifizieren. Auf der anderen Seite hat man immer das Problem, - überspitzt gesagt - als Inventar angesehen zu werden», sagte der 28-Jährige den «Wolfsburger Nachrichten» vor dem direkten Duell der beiden Teams (Samstag, 15.30 Uhr/Sky).

Robin Knoche

© dpa

Robin Knoche schießt den Ball.

Knoche spielte in der Jugend und bei den Profis für den VfL. Weil sein Vertrag mit den Wolfsburgern im vergangenen Jahr nicht verlängert wurde, wechselte er vor dieser Saison nach Berlin. «Man hat als Spieler aus der eigenen Jugend nie den Stellenwert, den ein Spieler sofort bekommt, wenn er von außen dazu geholt wird und womöglich noch Ablöse gekostet hat. Daher genieße ich die Rolle, die ich hier bei Union habe», sagte der Abwehrspieler.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 9. Januar 2021 11:36 Uhr

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