Fischer: Kein Vorwurf an Andrich - Weiter Bangen um Kruse

Fischer: Kein Vorwurf an Andrich - Weiter Bangen um Kruse

Der 1. FC Union wartet nach der Derby-Niederlage gegen Hertha BSC weiter auf eine Diagnose bei Topspieler Max Kruse. «Es gilt, ihn zu ersetzen, wenn er ausfallen sollte. Was anderes bleibt uns nicht übrig», sagte Trainer Urs Fischer schon mit Blick auf das nächste Heimspiel des Berliner Fußball-Bundesligisten am kommenden Samstag gegen den Rekordmeister FC Bayern München. Ex-Nationalspieler Kruse hatte sich beim 1:3 gegen Hertha BSC noch in der Nachspielzeit am Knie verletzt und wurde am Samstag umfassend untersucht.

Urs Fischer

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Unions Trainer Urs Fischer.

Robert Andrich, nach dessen Roter Karte im Geisterderby schon zeitig das Gleichgewicht kippte, ist gegen die Bayern ohnehin gesperrt. Vom Trainer gab es dennoch keine Vorwürfe gegen den 26 Jahre alten Mittelfeldspieler. «Es ist eine Aktion, die gehört zum Fußball», sagte Fischer am Tag nach dem Spiel. «Ich hoffe, er wird nicht allzu lange gesperrt.» In der Vorsaison hatte Andrich gegen Mainz schon eine Gelb-Rote Karte kassiert. «Natürlich, vielleicht kann man ein bisschen anders in das Duell gehen, aber es ist ja keine Absicht dahinter», ergänzte der Union-Trainer. Andrich hatte Lucas Tousart mit zu hohem Fuß an Hals und Kopf getroffen.
Der zusätzliche Ausfall von Kruse würde Union entscheidend schwächen. «Man hat gesehen, dass Max für uns wichtig ist. Dieser Verbindungsspieler hat uns gefehlt, der auch für Kreativität und Außergewöhnliches sorgt. Er hat aber auch mitgeholfen, dass wir eine kompakte Organisation auf dem Feld haben», beschrieb Fischer nochmals die grundsätzliche Bedeutung des 33 Jahre alten Stürmers, der mit sechs Toren und fünf Vorbereitungen Topscorer der «Eisernen» ist.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 5. Dezember 2020 16:06 Uhr

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