Union: Keine Probe ohne Abstand, Amt prüft Fan-Zugang

Union: Keine Probe ohne Abstand, Amt prüft Fan-Zugang

Der 1. FC Union wird die für den Sonntag geplante Probe-Veranstaltung ohne Abstandsregeln nicht durchführen. Das teilte der Berliner Fußball-Bundesligist am Mittwoch mit. Eine Nutzung von Schnelltests zum Nachweis einer Corona-Infektion für Veranstaltungen sei zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vorgesehen. Der Club wollte durch präventive Tests bei allen Stadionbesuchern am Tag vor dem Spiel erreichen, dass die Fans im Stadion An der Alten Försterei wieder ohne Abstand und Masken ein Spiel der Eisernen bejubeln können.

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Zwei Spieler verfolgen einen Ball.

Das Vorhaben bleibe, aber die Voraussetzungen dafür seien jetzt nicht gegeben, machte Club-Präsident Dirk Zingler deutlich. «Wir verfolgen unser Projekt zur Durchführung von Veranstaltungen mit Hilfe derartiger Tests weiter, denn es ist aus unserer Sicht nach wie vor wichtig, der Veranstaltungsbranche eine Perspektive zu eröffnen und mit Schnelltests feststellen zu können, ob Besucher für den Zeitraum einer Veranstaltung infektiös sind oder nicht», sagte der Union-Chef: «Wir werden jedoch nur Test-Kapazitäten nutzen, die nicht für vorrangige Gruppen der Bevölkerung benötigt werden.»
Ursprünglich hatte Union schon für den 5. September ein Spiel geplant, bei dem die neue Anti-Corona-Strategie getestet werden sollte. Dann wurde dies auf den 25. Oktober verschoben. Den Antrag beim Bezirksamt Treptow-Köpenick nahm Union aber zurück. Die noch begrenzten Test-Kapazitäten der präventiven Antigen-Schnelltests würden im ersten Schritt in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern und Reha-Einrichtungen eingesetzt, heißt es in der Union-Erklärung.
Für das Bundesliga-Heimspiel am Samstag gegen den SC Freiburg hat Union laut Bezirksamt ein angepasstes Hygienekonzept eingereicht. Das zuständige Gesundheitsamt prüft derzeit und will am Donnerstag entscheiden. Zuletzt waren 4500 Fans zugelassen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 21. Oktober 2020 15:38 Uhr

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