Union-Profis freuen sich auf Rückkehr der Fans

Union-Profis freuen sich auf Rückkehr der Fans

Die Profis des Fußball-Bundesligisten 1. FC Union Berlin freuen sich auf die Rückkehr der Fans in das Stadion An der Alten Försterei. «Das ist schon sehr wichtig für uns. Das macht einiges aus. Darauf haben wir alle hin gefiebert. Jetzt kehrt wenigstens ein kleiner Teil zurück», sagte Mittelfeldspieler Grischa Prömel am Mittwoch im Hinblick auf das Jubiläumsspiel an diesem Samstag (17.30 Uhr) gegen den Zweitligisten 1. FC Nürnberg.

Ein Fußball liegt auf dem Spielfeld

© dpa

Ein Fußball liegt auf dem Spielfeld.

Anlässlich des 100-jährigen Stadionjubiläums kommt es zu einer Neuauflage des offiziellen Einweihungsspiels vom 7. August 1920, in dem sich beide Clubs gegenüberstanden. Gegen die Franken werden bis zu 4500 Zuschauer im Stadion in Berlin-Köpenick zugelassen.
188 Tage nach dem letzten Bundesliga-Heimspiel mit Zuschauern gegen den VfL Wolfsburg (2:2) am 1. März ist Prömel trotz der limitierten Plätze positiv gestimmt: «Man weiß, dass es in naher Zukunft nicht wieder voll sein wird. Die Alte Försterei ist ohne Zuschauer schwer vollstellbar.»
Trotzdem hofft der 25-Jährige, dass die vor der Pandemie gewohnte Atmosphäre durch die Arena ziehen wird. «Wir hoffen alle, dass ein Stück weit Normalität zurückkommt. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Da kommen Emotionen von der Tribüne zurück. Das können wir als Mannschaft aufsaugen. Das treibt uns voran», sagte der Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele von Rio.
Einige Profis können gegen Nürnberg aber maximal auf der Tribüne sitzen, weil sie Trainingsrückstand haben oder noch nicht fit sind. Zu ihnen gehören die Offensivspieler Anthony Ujah, Keita Endo und Max Kruse, dessen Spielerlaubnis zwar nun vorliegt, der aber immer noch angeschlagen ist.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 2. September 2020 15:39 Uhr

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