Eberl rät zur Demut bei Debatte und kritisiert Union Berlin

Eberl rät zur Demut bei Debatte und kritisiert Union Berlin

Borussia Mönchengladbachs Sportchef Max Eberl fordert ein Ende der Debatte um eine schnelle Rückkehr von Zuschauern in die Stadien. «Ich finde, dass die Diskussion zum jetzigen Zeitpunkt einfach nicht richtig ist und nicht passt. Wir haben viele andere Dinge zu lösen. Da sollten wir uns im Fußball vielleicht auch der Demut hingeben und einfach mal abwarten, was passiert», sagte Eberl im Gladbacher Trainingslager in Harsewinkel im Ostwestfalen.

Mönchengladbachs Manager Eberl

© dpa

Mönchengladbachs Manager Max Eberl fasst sich an das Kinn.

Zuvor hatte Bundesliga-Konkurrent Union Berlin einen Vorschlag unterbreitet, wie demnächst wieder vor Zuschauern gespielt werden könnte. Eberl kritisierte dies: «Ich würde mich freuen, wenn wir uns jetzt nicht ständig positionieren würden und besser dastehen wollen als andere. Sondern uns lieber solidarisch als Bundesliga versuchen vorzubereiten und wenn es die Gesellschaft, die Pandemie-Situation zulässt, gemeinsam als Bundesliga wieder Überlegungen anstrengen, wie wir wieder Zuschauer ins Stadion bekommen.»
Spitzenpolitiker hatten zuletzt Pläne der Deutschen Fußball Liga (DFL) für einen Saisonstart mit Zuschauern angesichts wieder steigender Corona-Infektionszahlen skeptisch bewertet. Die DFL hatte dies akzeptiert und will das Geschehen nun zunächst weiter abwarten.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 20. August 2020 16:25 Uhr

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