Unioner setzen sich interne Ziele: Zwölfter Mann vermisst

Unioner setzen sich interne Ziele: Zwölfter Mann vermisst

Die Fußball-Profis von Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Union Berlin wollen ihre erste Saison im Oberhaus nicht nur einfach mit dem Klassenerhalt abschließen. Der Verbleib im Oberhaus bleibe zwar das «primäre Ziel. Die Mannschaft setzt sich intern aber höhere Ziele», sagte Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Sport, vor dem Re-Start am Sonntag mit dem Heimspiel gegen Meister Bayern München.

Derzeit liegt der Neuling mit 30 Punkten aus 25 Spielen auf dem elften Platz, acht Zähler vor dem Relegationsrang und zwölf Punkte vor dem ersten direkten Abstiegsplatz. Dabei kalkuliert der Funktionär mit Nachteilen in den verbleibenden fünf Heimspielen im Stadion An der Alten Försterei ohne Zuschauer: «Wer unsere Stimmung kennt, weiß, dass die Zuschauer bei uns den zwölften Mann ausmachen. Der fehlt aber.»
Besonders die durch die Corona-Pandemie bedingte Pause verschobene Partie gegen den Titelverteidiger berge deshalb für Ruhnert mehr Nach- als Vorteile. «In mancher Vorbereitung wäre es gut, gleich gegen Bayern zu spielen. Ein Heimspiel ohne Zuschauer ist aber sicher kein Vorteil», sagt Ruhnert und trauert dem ursprünglichen Termin Mitte März hinterher: «Ein Heimspiel mit Zuschauern gegen die Bayern ohne Lewandowski wäre sicher kein Nachteil.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 14. Mai 2020 05:59 Uhr

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