Pyro-Skanda: 1. FC Union will Täter finden

Pyro-Skanda: 1. FC Union will Täter finden

Der 1. FC Union will nach dem Pyro-Skandal und einem versuchten Platzsturm beim Berlin-Derby gegen Hertha BSC versuchen, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln die Täter zu ermitteln. «Ob es uns gelingt, wird man sehen», erklärte Union-Sprecher Christian Arbeit am Sonntag. Beim 1:0 im ersten Duell der beiden Stadt-Rivalen in der Fußball-Bundesliga waren zahlreiche Feuerwerkskörper abgebrannt worden. Rund 20 Vermummte aus dem Block der Union-Anhänger waren nach dem Abpfiff auf den Rasen gestürmt und wurden teilweise von den Profis zurückgehalten.

Eine Rakete landet auf dem Spielfeld

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Eine Feuerwerksrakete landet auf dem Spielfeld.

«Es ist immer eine Einzelfallbetrachtung», betonte Arbeit, so sei das im Rechtsstaat. «Das Problem ist, dass sie vermummt sind.» Der generelle Umgang mit der Fanszene sei keineswegs gescheitert. «Deshalb gibt es keine Resignation», bemerkte der Vereinssprecher.
Bei der Beschäftigung mit Fan-Problemen und dem Kampf gegen Regelverstöße gebe es «keine schnelle Lösungen, das sind komplexe Vorgänge», ergänzte Arbeit. Vor dem Sieg der Eisernen gegen Hertha hat nach Angaben der Polizei eine Gruppe von Union-Anhängern auch die Einlasskontrolle überlaufen. «Es wird grundsätzlich eine Nachbearbeitung des Spiels geben», kündigte Arbeit an.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 3. November 2019 14:50 Uhr

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