Polter: Haue Andersson und Ujah «keinen auf den Deckel»

Polter: Haue Andersson und Ujah «keinen auf den Deckel»

Angreifer Sebastian Polter gibt sich als Teamplayer - obwohl die Kontrahenten aktuell beim Trainer die besseren Karten haben.

Unions Sebastian Polter

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Unions Sebastian Polter.

Sebastian Polter gehört bei Aufsteiger 1. FC Union Berlin zu den bekanntesten Spielern - in der Fußball-Bundesliga aber spielt er bisher nur in einer Nebenrolle. Der 28 Jahre alte Angreifer hat wie der Ex-Unioner Torsten Mattuschka in der 2. Liga 42 Treffer erzielt. Beide halten damit den Vereinsrekord. In der höchsten deutschen Spielklasse stand Polter aber noch nie in der Startelf.
Trotz der Reservistenrolle gibt sich der bullige Angreifer als Teamplayer. «Ich gebe mich mit der Situation nicht zufrieden. Aber nur weil ich nicht regelmäßig spiele, haue ich Sebastian Andersson oder Anthony Ujah keinen auf den Deckel, das würde ich nie machen», sagte Polter. In den Heimspielen gegen RB Leipzig (0:4) und Werder Bremen (1:2) sowie in der Auswärtspartie beim FC Augsburg (1:1) wurde er jeweils in der zweiten Halbzeit eingewechselt und blieb ohne eigenes Tor.
Andersson ist derzeit mit drei Toren Unions torgefährlichster Stürmer. Wie Ujah durfte der Schwede schon drei Mal von Beginn an spielen, Polters Kontrahenten haben bei Trainer Urs Fischer aktuell die besseren Karten. «Es ist eine Phase, die ich bei Union noch nicht hatte. Vielleicht muss man solche Situationen in einer Karriere mal durchleben. Es ist nur ärgerlich, dass es in meinem letzten Vertragsjahr ist», sagte Polter vor dem Auswärtsspiel am Samstag (15.30 Uhr) bei Bayer Leverkusen. Was die Zukunft bringt, weiß Polter nicht. Gespräche habe es noch keine gegeben, berichtete er.
Derweil fehlte zum Vorbereitungsstart auf das Leverkusen-Spiel weiterhin Grischa Prömel. Der am Knie verletzte Mittelfeldspieler absolviert sein Reha-Training außerhalb Berlins. Im vollen Mannschaftstraining steht dagegen wieder Offensivmann Marcus Ingvartsen. Der Däne hatte zuletzt wegen einer Oberschenkelverletzung passen müssen. Fortschritte macht auch Innenverteidiger Florian Hübner, der nach überstandener Knieverletzung große Teile des Trainings absolvieren konnte.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 18. September 2019 16:03 Uhr

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