Kein Stadionumbau im ersten Bundesligajahr

Kein Stadionumbau im ersten Bundesligajahr

Der 1. FC Union Berlin verschiebt den ursprünglich für dieses Jahr geplanten Ausbau des Stadions An der Alten Försterei nach dem Aufstieg in die Fußball-Bundesliga um ein Jahr.

Fans von Union bei einer Fan-Choregrafie

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Die Fans von Union bei einer Fan-Choregrafie auf der Tribüne vor dem Relegationsspiel.

«Es gibt keinen Umbau im ersten Bundesligajahr», sagte Präsident Dirk Zingler am Dienstag bei einer Medienrunde in Köpenick. «Ein paar Anpassungen werden wir für die Bundesliga vornehmen müssen. An der Kapazität werden wir aber erstmal nichts verändern.»
Union plant, seine Heimspielstätte von derzeit rund 22.000 auf etwa 37.000 Plätze auszubauen. Dieser Prozess sollte ursprünglich bis zum Sommer 2020 zum 100-jährigen Stadion-Jubiläum abgeschlossen sein und rund 38 Millionen Euro kosten. Nach einem Bebauungsplanverfahren ist die Aufstockung von drei Tribünenseiten vorgesehen. Nur die noch neue Haupttribüne soll weitestgehend unverändert bleiben. Baurecht soll es laut Zingler innerhalb der nächsten zwölf Monate geben.
«Ich hätte nichts dagegen, wenn das Stadion jetzt größer wäre», sagte Zingler. Durch den aktuellen Hype könnten in der Bundesliga problemlos mehr als 22.012 Tickets pro Begegnung verkauft werden. Doch der Club-Boss sieht im engen Stadion im Stadtteil Köpenick auch einen Vorteil: «Es wird für alle ein Brett sein, hierher zu kommen.»
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 28. Mai 2019 15:25 Uhr

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