Union im Wandel: Neuer Trainer kommt, Skrzybski geht

Union im Wandel: Neuer Trainer kommt, Skrzybski geht

Umbrüche beim Berliner Zweitligisten 1. FC Union: Trainer Nestor El Maestro soll aus der Slowakei kommen, Torjäger Steven Skrzybski wechselt zu Schalke.

1. FC Union Berlin

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Unions Fans machen Stimmung im Fanblock auf der Tribüne.

Viel Geld in der Transferkasse und ein möglicher neuer Trainer: Die Planungen für die neue Zweitligasaison laufen beim 1. FC Union Berlin auf Hochtouren. Nach Informationen des «Berliner Kurier» (30. Mai) stehen die Köpernicker angeblich vor der Verpflichtung des neuen Trainers Nestor El Maestro. Der serbisch-stämmige Engländer, schon Assistenztrainer unter Mirko Slomka bei Schalke 04, führte zuletzt Spartak Trnava zum Meistertitel in der Slowakei und würde André Hofschneider ersetzen. Torjäger Steven Skrzybski (14 Saisontreffer) unterschrieb für mutmaßliche 3,5 Millionen Euro Ablöse beim Bundesligisten FC Schalke 04. Er nutzte eine Sonderklausel im Vertrag.

Jevtic: Deutschland sinnvoller Schritt

El Maestro, unter dem Namen Jevtic gebürtig, verabschiedete sich in der Slowakei vor neun Tagen. Die Internetplattform «webnoviny.sk» zitierte den 35-Jährigen mit dem selbstbewussten Künstlernamen: «Wenn wir auf meine berufliche Geschichte schauen, ist der logische Schritt die österreichische Liga oder die deutsche Liga. Wir sprechen eigentlich von der deutschen zweiten Bundesliga. Aber das ist ein ausgezeichneter Wettbewerb, es wäre sehr interessant für mich».

Pedersen und Skrzybski verlassen Union

Am 29. Mai war bekannt geworden, dass Union verdienstvolle Profis mit klangvollen Namen verliert: Neben Skrzybski steht auch Linksverteidiger Kristian Pedersen aus Dänemark nach Informationen von «Ekstra Bladet» vor dem Wechsel zum englischen Zweitligisten Birmingham City. Dafür sollen angeblich 2,7 Millionen Euro Ablöse fällig werden.

Abgang Skrzybskis scherzhafter Verlust für Union

«Gegen die Zahlung der mit einer Ausstiegsklausel verbundenen Ablösesumme wurde der noch bis 2020 laufende Vertrag aufgelöst», bestätigte Union den sportlich schmerzenden Verlust von Eigengewächs Skrzybski, dem zweitbesten Torschützen der 2. Liga in der abgelaufenen Saison. Insgesamt bestritt Skrzybski 143 Pflichtspiele für die Profimannschaft, in denen ihm 30 Treffer gelangen.

Zingler wünscht Skrzybskis alles Gute bei Schalke

«Wir wussten, dass es einen Spezialfall gibt. Dieser ist nun eingetreten, und wer Steven kennt, weiß, dass dieser Wechsel ihm sehr viel bedeutet. Danke für die Zeit bei uns, und alles Gute auf Schalke», wünschte Union-Präsident Dirk Zingler. Vor vor zwei Jahren hatte sein Verein auch Stürmer Bobby Wood für geschätzte 3,5 Millionen Euro Ablösesumme zum Hamburger SV ziehen lassen müssen. Das war bislang der Rekorderlös der Unioner auf dem Transfermarkt.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 30. Mai 2018