Union nach Niederlage gegen Braunschweig unter Druck

Union nach Niederlage gegen Braunschweig unter Druck

Nach gründlicher Aufarbeitung der peinlichen 0:1-Niederlage von Braunschweig will sich der 1. FC Union gegen Sandhausen rehabilitieren. Trainer Hofschneider sagt: «Wir müssen liefern».

1. FC Union Berlin

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Berlins Trainer Andre Hofschneider ist vor dem Spiel in der Arena.

Der Fußball-Zweitligist 1. FC Union Berlin ist nach der 0:1-Niederlage bei Eintracht Braunschweig wieder einmal in Zugzwang. Im Heimspiel am Samstag (13:00 Uhr, 24.02.2018) gegen den Tabellenvierten SV Sandhausen brauchen die Hauptstädter unbedingt einen Dreier. «Wir müssen liefern. Wir haben uns die Situation selbst eingebrockt», sagte Union-Trainer André Hofschneider am Donnerstag. «So ein Spiel wie in Braunschweig hat kein Zuschauer verdient.»

Union analysiert Leistung im Spiel gegen Braunschweig

In Köpenick wurde die schwache Leistung von Braunschweig penibel aufgearbeitet. Die erste Halbzeit durften sich die Profis komplett anschauen und ihren blutarmen Auftritt mit den eigentlichen Vorgaben vergleichen. Hinzu kamen Gespräche mit den Spielern, die von den letzten zehn Begegnungen nur eine gewinnen konnten.

Hofschneider: Team hat sich selbst Druck gemacht

«Sie waren schon selbstkritisch. Es blieb ihnen auch nichts anderes übrig. Die Leistung war ja auch nicht gut. Es ist unerklärlich, wie man sich selbst so unter Druck bringen kann», meinte Hofschneider. Eine Woche vor dem Offenbarungseid von Braunschweig hatte Union noch den damaligen Tabellenführer Fortuna Düsseldorf mit 3:1 geschlagen.

Kroos und Hartel zurück in der Startelf

Personell bahnen sich einige Veränderungen an. Kapitän Felix Kroos wird nach abgelaufener Gelbsperre seine Position im zentralen Mittelfeld wieder einnehmen. Vor der Rückkehr in die Startelf steht zudem Offensivspieler Marcel Hartel, der in Braunschweig eingewechselt wurde. Fehlen wird dagegen Angreifer Akaki Gogia, der bei der Eintracht die fünfte Verwarnung sah.

Marvin Friedrich noch angeschlagen

Fraglich ist dagegen, ob Verteidiger Marvin Friedrich in den Kader zurückkehrt. Er gehörte zu den letzten Opfern der größeren Infektwelle bei den «Eisernen». Friedrich soll erst am Freitag wieder mit dem Training beginnen.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 22. Februar 2018