Niroomand: Bewerbung für Olympia 2032 «nie ausgeschlossen»

Niroomand: Bewerbung für Olympia 2032 «nie ausgeschlossen»

Der Berliner Sportfunktionär Kaweh Niroomand sieht die Hauptstadt noch nicht aus dem Rennen um eine deutsche Bewerbung für Olympische Spiele.

Kaweh Niroomand

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Der Berliner Sportfunktionär Kaweh Niroomand.

«Fakt ist, dass Hamburg gesagt hat, für 2032 steht man nicht zur Verfügung. Bei Berlin ist das viel differenzierter», sagte der Vizepräsident Wirtschaft und Finanzen des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) der «Berliner Zeitung» (14. Dezember 2019). Der Sportsenator und der Präsident des Landessportbunds hätten mehrfach das Interesse an Olympia bekundet. «Zwar mit der Intention 2036, aber eine andere Jahreszahl ist nie ausgeschlossen worden.»

Bewerbung für Olympia 2036 in Berlin steht zur Diskussion

Am vergangenen Wochenende hatte DOSB-Chef Alfons Hörmann bei der Mitgliederversammlung des deutschen Sport-Dachverbands erklärt, dass Berlin bekundet habe, dass 2032 «zu früh kommen könnte». Berlins Sportsenator Andreas Geisel hatte in der Vergangenheit eine Bewerbung für 2036 in die Diskussion gebracht. Als Kandidat für eine Olympia-Bewerbung für 2032 hat sich bisher nur die Initiative Rhein-Ruhr aus Nordrhein-Westfalen klar positioniert.

«Jetzt muss man schauen: Hat Berlin diese Voraussetzungen?»

«In NRW hat man viel früher angefangen, sich des Themas anzunehmen», sagte Niroomand. Die Sportwelt erwarte, dass sich Berlin positioniere. «Jetzt muss man schauen: Hat Berlin diese Voraussetzungen? Ja oder nein?» Der 67 Jahre alte Niroomand ist auch Sprecher der Berliner Proficlubs und Manager des Volleyball-Bundesligisten Berlin Volleys.
Olympiastadion in Berlin
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 16. Dezember 2019 11:49 Uhr

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