Spandau 04 will doppelten Pokalsieg

Spandau 04 will doppelten Pokalsieg

Spandau 04 will eine Premiere - den doppelten Pokalsieg. Erstmals können sowohl die Frauen als auch die Männer der Wasserfreunde am Wochenende in Düsseldorf den DSV-Cup gewinnen. Während sich die Herren schon 30 Mal als Pokalsieger feiern lassen durften, bestreiten die Frauen des Clubs ihre erste nationale Wettkampfsaison.

Marko Stamm

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Der deutsche Wasserballer Marko Stamm von Spandau 04.

Nach drei Jahren ohne Pokaltriumph möchte Spandau wieder feiern, «mit Leistung ein Zeichen setzen und ein besseres Gesicht zeigen, als in den letzten Partien», erklärte Manager Peter Röhle. «Ein Erfolg in Düsseldorf wäre die richtige Stimulanz für die am 8. Mai startenden Halbfinal-Playoffs um die Meisterschaft.»
Im Düsseldorfer Rheinbad müssen die Berliner Herren am Freitagabend im Halbfinale zunächst gegen den ASC Duisburg ran. Im Endspiel am Samstag würde der Sieger aus der Partie Waspo Hannover gegen die White Sharks aus Düsseldorf warten. Die Männer spielen seit 1972 den deutschen Pokalsieger aus, die Frauen seit 1988. Das Besondere bei den Wasserfreunden jetzt: Marko Stamm (30), Kapitän des Männerteams, ist zugleich Trainer der Frauenmannschaft und tritt so in Düsseldorf in einer Doppelrolle auf. Die Spandauerinnen spielen im Halbfinale gegen Nikar Heidelberg, den Pokalsieger von 2017 und 2018. In der Bundesliga hatten sie den Kontrahenten im März 13:5 geschlagen.
Bei den Männern wird im Finale erneut ein Kräftemessen der nationalen Platzhirsche Spandau und Hannover erwartet. Im Vorjahr hatten die Niedersachsen im Endspiel deutlich mit 12:8 gewonnen und waren später auch Meister und Supercupgewinner geworden. In den vier Begegnungen der laufenden Saison gab es für jedes Team zwei Siege und zwei Niederlagen. In der Champions League-Hauptrunde enttäuschten sowohl Berlin als auch Hannover mit oft schwachen Leistungen.
Der Pokal 2016 - Spandau hatte das Finale 18:9 gewonnen - ging erst vor kurzem nach langem Instanzenweg und Rückzug des Spandauer Einspruchs gegen die ausgesprochene Disqualifikation an Verlierer Bayer Uerdingen. Im Halbfinale hatte die Berliner einen eigentlich gesperrten Spieler eingesetzt. Der Auftrag des Managers für das aktuelle Final Four: «Von Beginn an voll da sein und unser vorhandenes, aber zuletzt oft nicht umgesetztes Potenzial abrufen.»
Olympiastadion in Berlin
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 2. Mai 2019 12:52 Uhr

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