Mit Rückenwind nach Gladbach: Hertha hofft auf Premiere

Mit Rückenwind nach Gladbach: Hertha hofft auf Premiere

Gegen Bayern München (3:4) und RB Leipzig (1:2) zeigte Hertha BSC gute Leistungen, belohnte sich aber nicht - gegen Borussia Dortmund gab es eine 2:5-Niederlage. Hertha BSC will beim vierten Champions League-Teilnehmer die Premiere schaffen und erstmals Zählbares mit nach Hause nehmen.

Krzysztof Piatek

© dpa

Herthas Krzysztof Piatek bejubelt ein Tor.

Ausgangslage: Mit dem Derbysieg vom vergangenen Wochenende und dem Remis zuvor bei Bayer Leverkusen im Rücken fahren die Berliner gestärkt an den Niederrhein. Mit einem Sieg bei den Borussen könnte der derzeitige Tabellenzwölfte bis auf zwei Punkte zu den mit 16 Zählern auf dem siebten Platz liegenden Gladbachern aufschließen. Allerdings überstand Hertha in dieser Saison noch nie drei Spiele in Folge ohne Niederlage.
Personal: Mit Rückenwind tritt besonders Krzysztof Piatek im Borussia Park an. Seine zwei Derby-Treffer haben dem polnischen Nationalstürmer, der seit seiner Verpflichtung im Januar noch nicht richtig in der Hauptstadt Fuß gefasst hat, Selbstvertrauen gegeben. Zudem will der 25-Jährige beweisen, dass er als Stürmer Nummer eins im Berliner Team gelten kann - jedenfalls solange Jhon Cordoba noch nicht einsatzfähig ist. Trainer Bruno Labbadia muss in Gladbach auf den gelbgesperrten Topscorer Matheus Cunha verzichten. Auch Eduard Löwen fehlt aufgrund einer Muskelverletzung ebenso wie der langzeitverletzte Santiago Ascacibar.
Gegner: Trotz der schlechtesten Saisonleistung bei der 0:2-Niederlage bei Real Madrid am Mittwoch hat die Mannschaft von Trainer Marco Rose das Achtelfinale der Champions League erreicht, sodass die Freude überwiegt. Labbadia erwartet eine starke Rotation beim Gegner.
Zitat: «Wird Zeit, dass wir das verändern.» Labbadia über fehlende Tore nach Standards. Zuletzt hatte Hertha im Derby gegen Union getroffen - beim 4:0 am 27. Spieltag der letzten Saison am 22. Mai.
Besonderes: Hertha fehlt immer noch der Trikotsponsor. Nachdem die Berliner zuletzt das Motto «Wo die Fahnen blau-weiß weh'n» auf der Brust trugen, ist beim Gastspiel erneut die AHA-Regel zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie aufgeflockt: Abstand halten - Hygienemaßnahmen beachten - Alltagsmaske tragen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 12. Dezember 2020 08:25 Uhr

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