Hertha: Kaderplanung 2020/21 gerade nicht «seriös umsetzbar»

Hertha: Kaderplanung 2020/21 gerade nicht «seriös umsetzbar»

Die Coronavirus-Krise hat auch Auswirkungen für die Arbeit der Scouting-Abteilung von Fußball-Bundesligist Hertha BSC. «Unsere Scouts arbeiten derzeit mit dem bereits umfangreichen vorliegenden Videomaterial, welches über verschiedene Kanäle einsehbar ist», teilte der Berliner Club auf Anfrage mit. Der Großteil der Abteilung befinde sich aktuell wie fast alle Hertha-Mitarbeiter in Kurzarbeit.

Fußball-Bundesliga pausiert bis zum 30. April

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Fußbälle liegen vor Spielbeginn auf dem Rasen.

Die Bundesliga hat ihren Spielbetrieb derzeit bis Ende April ausgesetzt. Ob und wie es danach weitergeht, ist noch völlig unklar. Sollte die aktuelle Saison verlängert werden, könnte das auch Einfluss auf den Beginn der Spielzeit 2020/21 haben. «Aktuell besteht durch die Corona-Krise insgesamt noch so viel Unsicherheit, dass eine Kaderplanung für die kommende Saison aktuell nicht wirklich seriös umsetzbar ist», hieß es vom Verein auf die Frage, wie die Coronavirus-Pandemie die Kaderplanungen der nächsten Spielzeit verändere.
Die Berater von Fußball-Profis sind wegen der Corona-Krise nach Ansicht von Werder Bremens Chefscout Clemens Fritz derzeit etwas vorsichtiger. «Auch die Berater wissen um die Situation, dass derzeit keine Planbarkeit da ist. Sie sind etwas zurückhaltender, es gibt weniger Anrufe», sagte Fritz. Normalerweise herrscht gerade im Frühjahr sehr große Betriebsamkeit auf dem Transfermarkt, doch im Moment liegt die Spielerbörse weitgehend brach. «Ich kann mir nicht vorstellen, dass jetzt jemand groß Transfers tätigt», sagte Fritz.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 6. April 2020 05:25 Uhr

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