Hertha bemängelt fehlende politische Unterstützung

Hertha bemängelt fehlende politische Unterstützung

Stadion-Manager Klaus Teichert von Hertha BSC hat fehlende Hilfe aus der Berliner Politik bei dem Streben des Fußball-Bundesligisten nach einer neuen Arena bemängelt. «Grundsätzlich muss man feststellen, dass die Politik gegenüber den Plänen von Hertha BSC, eine Arena zu bauen, zurückhaltender ist, als das in anderen Städten in Deutschland der Fall war», sagte Teichert, Geschäftsführer der Hertha BSC Stadion GmbH, der «Berliner Morgenpost» am Sonntag. «Da kann man sich sicher mehr Unterstützung vorstellen.»

Hertha bemängelt fehlende politische Unterstützung

© dpa

Blick auf das Olympiastadion. Foto: Paul Zinken/Archiv

Die Berliner wollen 2025 den aktuellen Mietvertrag für das Olympiastadion beenden und eine neue, reine Fußball-Spielstätte auf dem denkmalgeschützten Olympiagelände bauen. In diesem Bestreben erlitt der Hauptstadtclub zuletzt einen Rückschlag: Die Genossenschaft, der sechs Häuser mit 24 Wohnungen auf dem Areal gehören, hatte angekündigt, mit dem Club nicht mehr über einen Verkauf zu verhandeln.
Die Abgeordnetenhausfraktionen der rot-rot-grünen Koalition in Berlin hatten daraufhin erklärt, dass die neue Arena am bisher geplanten Standort «nicht zu realisieren» sei. «Ich habe mich auch gewundert, dass in der Berliner Politik mal etwas schnell geht, wie in diesem Fall die Pressemitteilung der sportpolitischen Sprecher der Regierungsparteien», sagte Teichert. «Gleichwohl ist es weiter unsere Absicht, im Olympiapark eine neue Arena zu bauen.» Auch nach 2025 im Olympiastadion zu bleiben, sei «keine Option».

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 14. April 2019 10:50 Uhr

Weitere Nachrichten zu Hertha BSC