Hertha mit Mut zum BVB: Erfolgscode entschlüsseln

Hertha mit Mut zum BVB: Erfolgscode entschlüsseln

Hertha hat ein ehrgeiziges Ziel: Die Berliner wollen den Erfolgscode von Borussia Dortmund entschlüsseln. Zwar sei der BVB seinem Club in vielen Dingen voraus, aber einmal sei das möglich, meint Manager Preetz. Es ist auch ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten.

Pal Dardai

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Herthas Trainer Pal Dardai ist zu sehen. Foto: Soeren Stache/Archiv

Berlin (dpa/bb) - Hertha BSC will am Samstag (15.30 Uhr/Sky) den Tabellenführer Borussia Dortmund ärgern. Auch zwölf Spiele des BVB ohne Niederlage einschließlich der jüngsten 4:0-Gala gegenAtléticoMadrid lassen den Berliner Fußball-Bundesligisten nicht vor Angst erstarren. «Wir haben allen Grund, selbstbewusst nach Dortmund zu reisen», sagte Hertha-Manager MichaelPreetzmit Verweis auf die starken Partien gegen Spitzenclubs wie den FC Bayern (2:0) und Borussia Mönchengladbach (4:2) in dieser Saison.
AUSGANGSLAGE: Durch die beiden jüngsten Unentschieden gegen Mainz und Freiburg ist Hertha zunächst aus der Liga-Spitzengruppe gerutscht. Mit 15 Punkten rangieren die Berliner auf Rang sechs. Der BVB ist als einziger Erstligaclub in dieser Bundesliga-Saison noch ungeschlagen und hat unter Trainer Lucien Favre keines der bisherigen zwölf Pflichtspiele verloren. Dortmund (20 Punkte) will die Spitzenposition vor Mönchengladbach (17), Bremen (17) und den Bayern (16) verteidigen.
PERSONAL: Die Innenverteidiger Niklas Stark und KarimRekiksind nach Zwangspausen wegen gesundheitlicher Probleme bei Hertha wieder zurückgekehrt. Wahrscheinlich rücken sie auch gleich in die Startelf, obwohl das TrainerPalDardainoch offen ließ. Der Ungar hat die Qual der Wahl: Er kann aus 24 Feldspielern sein bestes Team auswählen. Nur JordanTorunarighaund MarkoGrujicsind noch im Aufbautraining.
STATISTIK: Im Dezember 2013 gewannen die Berliner letztmals beim BVB (2:1). Danach hieß es aus Hertha-Sicht 0:2, 1:3, 1:1 und 0:2. «Dortmund ist seit Jahren ständiger Gast in der Champions League. Das alleine zeigt schon den Unterschied. Aber in einer Partie kann das mal gehen. Das haben wir ja auch schon gezeigt», sagte Manager MichaelPreetz. Achtung Hertha: Dortmund hat in der laufenden Spielzeit schon zehn Joker-Tore erzielt.
BESONDERES: BVB-Coach Lucien Favre hat Hertha von 2007 bis 2009 trainiert. «Er ist ein Trainer mit außergewöhnlichen Qualitäten. Das wissen wir auch noch aus unserer Zeit», bemerktePreetz: «So wie es ausschaut, ist er auch der richtige Trainer in diesem Moment für Dortmund.» TrainerDardaiwar als Profi unter Favre noch zwei Jahre Stammspieler. Aus dem aktuellen Spielerkader hat nur FabianLustenbergerden Schweizer Trainer noch in Berlin erlebt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 27. Oktober 2018 09:00 Uhr

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