Preetz: Clubs haben «gesellschaftliche Verantwortung»

Preetz: Clubs haben «gesellschaftliche Verantwortung»

Geschäftsführer Michael Preetz von Hertha BSC hat sich in der Debatte um gesellschaftliche Positionierung von Fußball-Proficlubs für eine aktive Haltung gegen Rassismus ausgesprochen. «Ich glaube, dass diese Art der Einmischung nicht nur erlaubt sein sollte, sondern auch nötig ist, weil wir als ein Verein, der so in der Öffentlichkeit steht, und mit der Sportart, die wir ausüben, die so in der Öffentlichkeit steht, eben auch eine gesellschaftliche Verantwortung haben», sagte Preetz am Donnerstag. Es gehe «deutlich» um eine Haltung. «Wir haben jedes Jahr eine ganz klare Haltung gezeigt und gelebt, wo wir unsere Grenzen ziehen.»

Geschäftsführer Michael Preetz

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Geschäftsführer Michael Preetz. Foto: Swen Pförtner

Zuvor hatte sich nach Eintracht Frankfurts Präsident Peter Fischer auch Werder Bremens Geschäftsführer Hubertus Hess-Grunewald gegen die AfD positioniert. Ralf Rangnick, Trainer von RB Leipzig, hatte zuletzt gefordert, dass der Fußball «eine unpolitische Rolle einnehmen» solle.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 20. September 2018 13:50 Uhr

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