Dardai lässt Hertha Dreierkette pauken

Dardai lässt Hertha Dreierkette pauken

Die Hertha-Profis pauken die Dreierkette. Auch am Donnerstag ließ Trainer Pal Dardai seine Spieler im Trainingslager im österreichischen Schladming die neue taktische Variante einstudieren, die mehr Überraschung und Torgefahr, aber auch gleichzeitig Stabilität bringen soll.

Pal Dardai

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Cheftrainer Pal Dardai lacht während eines Trainings im Trainingslager des Hertha BSC. Foto: Tim Rehbein

«Hinten kompakt stehen, vorn den Ball erobern, organisiertes Angriffs-Pressing», erläuterte der Trainer des Berliner Fußball-Bundesligisten. Die Kunst in dem System sei die Raumbeherrschung: «Das ist ein bisschen Mathematik.»
Dardai geht nach Platz zehn in der Vorsaison, aber vielen unbefriedigenden Auftritten vor heimischer Kulisse den Weg der kleinen Veränderungen, zumal sich das Personal beim Hauptstadtclub kaum verändert hat. «Wir spielen seit drei Jahren einen ähnlichen Fußball, weil wir seit drei Jahren fast die gleiche Mannschaft haben. Deshalb können die Menschen auch keine großen Veränderungen erwarten. Für einen Aus- und Weiterbildungsverein, wie wir es sind, ist es top, wenn wir Siebter, Sechster und Zehnter werden», betonte Dardai im Fachmagazin «Kicker».
Der Ungar, der immer zuerst auf Fleiß, defensive Stabilität und Disziplin setzt, wehrt sich gegen den Vorwurf, dass die Fans bei Hertha keinen schönen Fußball zu sehen bekämen und deshalb der Zuschauerschnitt gesunken sei. «Wer spielt denn in der Bundesliga schönen Fußball?», bemerkte Dardai: «Und sollen alle, die nicht schön spielen, nicht mehr mitspielen dürfen? Das ist Quatsch.»
Wie Mathew Leckie, der wegen einer Knieblessur in der Steiermark nur noch Zuschauer ist, fehlte am Donnerstag auch Lukas Klünter beim Training. Der Neuzugang vom 1. FC Köln soll am Freitag wieder dabei sein.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 9. August 2018