Berliner Staatskapelle

Berliner Staatskapelle

Die Berliner Staatskapelle war die Band von Friedrich dem Zweiten und ist damit das älteste Orchester der Stadt.

Staatskapelle Berlin

© dpa

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Für ihren Jahrgang sieht sie noch ziemlich gut aus, gehört zur Haute Couture der Tonkunst. Über 530 Jahre ist die Berliner Staatskapelle alt. Das hat sie schriftlich. 1570 stellte ihr Kurfürst Joachim II. von Brandenburg die Geburtsurkunde aus, indem er ihr eine strenge Kapellordnung verpasste, in der beispielsweise kleine musikalische Gelegenheitsgeschäfte nicht erlaubt waren. Streng waren die Sitten. Die Berliner Staatskapelle ist tatsächlich das älteste Orchester der Stadt.

Königlich-preußische Hofkapelle

Später wurde sie befördert zur königlich-preußischen Hofkapelle und begleitete den Kronprinzen und späteren König Friedrich II. beim Flötenspiel. Sie war also das, was man heutzutage Friedrichs Band nennen würde. Inzwischen rührt sie, dirigiert von Daniel Barenboim, mitunter hartgesottene Bundespolitiker mit Beethovens brillanten Notenschleiern oder Wagners deftigen Tönen zu Tränen.

Daniel Barenboim als Chef auf Lebenszeit

Barenboim, inzwischen Chef auf Lebenszeit, ist seit 1992 Generalmusikdirektor des Orchesters und Künstlerischer Leiter der Staatsoper Unter den Linden. Damit steht er in einer Reihe mit illustren Könnern wie Richard Strauss, Leo Blech, Wilhelm Furtwängler, Otto Klemperer und Herbert von Karajan. Nur die bedeutendsten Taktstockmeister ihrer Zeit waren und sind gut genug für diese Champions der Klassikliga. Ihren Klangkörper in Schwingung versetzen durfte auch in den letzten Jahren nur die Creme der Dirigentenszene, darunter Pierre Boulez, Christoph von Dohnányi, Zubin Mehta, Kent Nagano – und nur eine Frau: Simone Young.

Quelle: Kulturverführer Berlin, 10. Auflage

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Aktualisierung: 22. Mai 2019