Tegel

Tegel

Nach Tegel kommen die Reinickendorfer zum Shoppen und Flanieren, denn der Ortsteil ist das quirlige Zentrum des Bezirks.

  • Ortsteilkarte Tegel© GNU
    Lage von Tegel im Stadtteil Reinickendorf
  • Tegel© Franziska Delenk
    Campestraße
  • Tegel© Romtomtom / Creative Commons
    Tegeler See
  • Tegel© Franziska Delenk
    Großer Malchsee mit Tegeler Hafen und Sechserbrücke
  • Tegel© Franziska Delenk
    Sechserbrücke im Tegeler See
  • Tegel© Franziska Delenk
    Tegeler See / Großer Malchsee mit Greenwichpromenade
  • Tegel© Franziska Delenk
    Die "Dicke Marie" - der älteste Baum Berlins
  • Tegel© Franziska Delenk
    Am Tegeler Fließ
  • Tegel© Franziska Delenk
    Borsigturm
  • Tegel© Franziska Delenk
    Borsigwerke
  • Tegel© Franziska Delenk
    Siedlung "Freie Scholle"
  • Tegel© Franziska Delenk
    Siedlung "Freie Scholle"
  • Tegel© Gregor Heise / Creative Commons
    Flughafensee
  • Tegel© Antje Kraschinski
    Die Greenwichpromenade mit Anlegestellen der Ausflugsdampfer
  • Tegel© Antje Kraschinski
    Blick auf das Rollfeld des Flughafen Tegel
Tegel, im Südwesten Reinickendorfs gelegen, ist bekannt für den Flughafen „Otto Lilienthal“ sowie den Tegeler See.

Letzterer ist immerhin 4 Kilometer lang und einen Kilometer breit und ein beliebtes Ausflugsziel. Am nördlichen Ende befindet sich auch das Humboldt-Schloss, welches im Privatbesitz der Nachfahren ist, die es auch zum Teil bewohnen. Im angeschlossenen Park steht die „Dicke Marie“, der wohl älteste Baum Berlins.
Tegel
© Daniel Jost / Creative Commons

Straßenschilder in der Cité Guynemer

Die Gegend um den Flughafen wird von Kleingartenanlagen und Siedlungsbauten aus der Nachkriegszeit geprägt, so beispielsweise der "Cité Guynemer". Diese wurde in den 1950er Jahren für das Personal der französischen Luftwaffe errichtet. Blaue Straßenschilder und französische Straßennamen erinnern heute zum Teil an diese Vergangenheit.
Die Ein- und Zweifamilienhäuser sowie kleineren Mietwohnhäuser werden vorrangig für Bundesbeamte freigehalten.
Westlich der Siedlung liegt der Flughafensee mit Vogelschutzreservat. Nördlich befindet sich die Justizvollzugsanstalt Tegel.

Nordwestlich von Alt-Tegel, wo wenig an die dörfliche Vergangenheit erinnert, befindet sich die Lebensader Berliner Straße mit Läden des täglichen Bedarfs und den Borsigwerken. Diese sind heute ein Erlebnisshoppingzentrum mit Kinos, Geschäften usw. inmitten alter Berliner Backsteinarchitektur. Das Eingangstor in burgartigem Stil steht unter Denkmalschutz und ist Wahrzeichen des Bezirks. Der Büroturm von Eugen Schmohl, war das erste Berliner Hochhaus. Außer Freizeitmöglichkeiten gibt es hier auch Büros und Wohnungen.

Die Fußgängerzone und das Tegel-Center laden ebenfalls zum Einkaufen ein.
Die umliegenden Seitenstraßen sind ruhig, mit Bäumen gesäumt. Hier dominieren zwei- bis dreigeschossige, gut renovierte Altbauten.

Westlich davon, um die Brunow-, Schließer- und Veitstraße, gibt es Wohnviertel mit mehrstöckigen Geschoßbauten.
Tegel
© Franziska Delenk

Tegeler Hafen

Der Tegeler Hafen war als Kulturzentrum geplant, einzig realisiertes Projekt ist jedoch die Humboldt-Bibliothek.
Rund um den Hafen gibt es postmoderne Architektur aus den späten 1980er Jahren. Im Rahmen der Internationalen Bauausstellung 1984/87 wurden hier rund um ein Wasserbecken mit künstlicher Insel, individuelle Wohnungen in zwei- bis siebengeschossigen Wohnhäusern geschaffen. Außerdem stehen hier neun- bis sechszehngeschossige Hochhäuser aus den 1960er Jahren mit Blick auf den Tegeler See.

Die Greenwichpromenade mit Schiffsanlegestellen lädt zum Flanieren ein. Im Sommer gibt es ein großes Straßenfest im Rahmen des „Reinickendorfer Sommers“. Sehenswert ist die ehemalige rote Zollbrücke, die „Sechserbrücke“. In unmittelbarer Nähe befindet sich auch das Naherholungsgebiet Tegeler Forst.

Zahlreiche kleine Inseln im Tegeler See sind teilweise mit Wochenendhäusern besiedelt. Die Villa Borsig auf der Halbinsel Reihenwerder hat einen exotischen Park, beides jedoch leider nicht öffentlich zugänglich.
Tegel
© Franziska Delenk

Siedlung "Freie Scholle"

An der Grenze zu Waidmannslust liegt die Siedlung „Freie Scholle“, in sachlicher Architektur gehalten. Arbeiter sollten hier die Vorzüge des Kleinbürgertums kennenlernen und unabhängig leben können. Kernstück und gesellschaftliches Zentrum ist der Schollenhof. Alljährlich gibt es hier noch das Schollenfest.

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Aktualisierung: 13. März 2018

Reinickendorf im Portrait