Julian Rosefeldt. Manifesto

Julian Rosefeldt. Manifesto

10. Februar bis 18. September 2016

Der in Berlin lebenden Künstler Julian Rosefeldt präsentiert in einer Einzelausstellung im Hamburger Bahnhof 13 parallel laufende Filme in einer Installation.

Julian Rosefeldt (geboren 1965) ist vor allem durch aufwendig inszenierte Filminstallationen international bekannt geworden.

Cate Blanchett in "Manifesto"

13 Monologe sind so durch Kürzungen und Kombination entstanden. Sie werden von der Schauspielerin Cate Blanchett in verschiedenen Rollen vorgetragen und verkörpert. Durch Kostüm, Maske, Drehort und vor allem ihr facettenreiches Spiel verwandelt sich Blanchett in so unterschiedliche Figuren wie eine Grundschullehrerin, eine Puppenspielerin, eine Brokerin, eine Trauerrednerin und einen Obdachlosen. In der Rolle dieser Protagonisten vermittelt Blanchett die Aktualität der Texte.

Manifeste von aus Kunst, Film und Architektur

Für jeden der parallel laufenden Filme des Projekts hat der Künstler historische Originaltexte aus zahlreichen Manifesten von Künstlern, Architekten, Choreografen und Filmemachern collagiert – darunter Texte von Filippo Tommaso Marinetti, Tristan Tzara, Kazimir Malevich, André Breton, Claes Oldenburg, Yvonne Reiner, Sturtevant, Sol LeWitt oder Jim Jarmusch.
Julian Rosefeldt. Manifesto
© dpa

Fotos: Julian Rosefeldt. Manifesto

Fotos der Ausstellung «Julian Rosefeldt. Manifesto» vom 09. Februar 2016 in Berlin in der Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart. mehr

Die Ausstellung wurde ermöglicht durch den Verein der Freunde der Nationalgalerie und eine gemeinsame Produktion der Nationalgalerie Berlin zusammen mit dem Australian Centre for the Moving Image, Melbourne, der Art Gallery of New South Wales, Sydney und dem Sprengel Museum, Hannover.

Auf einen Blick

Was: Julian Rosefeldt. Manifesto
Wann: 10. Februar bis 18. September 2016
Wo:Hamburger Bahnhof
Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch und Freitag von 10 bis 18 Uhr, Donnerstag von 10 bis 20 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr
Eintritt: 14 Euro, ermäßigt 4 Euro (Hausticket inkl. Ausstellung)

Julian Rosefeldt im Hamburger Bahnhof

Adresse
Invalidenstraße 50
10557 Berlin

Quelle: Verein der Freunde der Nationalgalerie/bearbeitet Berlin.de

| Aktualisierung: 19. September 2016