Garten der irdischen Freuden

Garten der irdischen Freuden

26. Juli bis 01. Dezember 2019

Die Ausstellung «Garten der irdischen Freuden» im Gropius Bau wirft mit raumgreifenden Installationen einen Blick auf die technisierte Nutzung von Pflanzen durch den Menschen.

  • Garten der irdischen Freuden© Rashid Johnson
    Rashid Johnson, „Antoine's Organ“, 2016. Schwarzer Stahl, Wachstumslampen, Pflanzen, Holz, Sheabutter, Bücher, Monitore, Teppiche, Piano Installationsansicht, Rashid Johnson. Fly Away Hauser & Wirth, New York NY, 2016.
  • Garten der irdischen Freuden© Rashid Johnson
    Pipilotti Rist, „Homo sapiens sapiens“, 2005 Audio-Video-Installation (Videostill)
  • Garten der irdischen Freuden© Rashid Johnson
    Yayoi Kusama, „With All My Love for the Tulips, I Pray Forever“, 2013–2014. Fiberglas, verstärkter Kunststoff, Urethanfarbe und Aufkleber, Maße variabel. Installationsansicht Shanghai MoCA, 2013–2014
  • Garten der irdischen Freuden© VG Bild-Kunst, Bonn 2018
    Uriel Orlow, „Botanical Dreams“, 2018; Archivpigmentdruck auf Barytpapier, 55 x 75 cm
Seit jeher arbeiten Künstlerinnen und Künstler mit dem Motiv des Gartens als Ort der Inspiration. In der heutigen Zeit wird der Garten als poetische Ausdrucksform und Kristallisationspunkt fundamentaler Aspekte menschlicher Existenz zu einem Instrument, um die Gegenwart in all ihrer Komplexität und Widersprüchlichkeit zu erkunden.

Werke von Isabel Lewis, Pipilotti Rist und Maria Thereza Alves

Neben der bekannten Lesart des Garten als Sehnsuchtsort voller meditativer, spiritueller und philosophischer Möglichkeiten thematisiert «Garten der irdischen Freuden» den Garten auch als einen Ort des politischen Widerspruchs sowie als Grenzbereich zwischen Realität und Fantasie, Harmonie und Chaos, Lust und Perversion sowie Utopie und Dystopie. Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler dieser Gruppenausstellung sind unter anderem Uriel Orlow, Pipilotti Rist, Maria Thereza Alves, Rashid Johnson, Jumana Manna, Taro Shinoda und Heather Phillipson. Kuratiert wird die Schau im Gropius Bau von Stephanie Rosenthal mit Clara Meister.

Topfpflanzen-Installation von Rashid Johnson im Lichthof

Im Lichthof des Gropius Bau gruppiert Rashid Johnson Topfpflanzen (s. o.) in einem stählernen Gerüst und lässt diese in einen Dialog mit Objekten aus Shea-Butter, Aufnahmen von Johnsons früheren Performances sowie Publikationen zur Geschichte von Schwarzen Communitys in den USA treten.
Garten der irdischen Freuden
© dpa

Fotos: Garten der irdischen Freuden

In der Ausstellung "Garten der irdischen Freuden" im Martin-Gropius-Bau sind unter anderem Werke von Rashid Johnson, Lungiswa Gqunta und Yayoi Kusama zu sehen. mehr

Auf einen Blick

Was: Garten der irdischen Freuden
Wann: 26. Juli bis 01. Dezember 2019
Wo:Martin-Gropius-Bau
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Montag von 10 Uhr bis 19 Uhr, Dienstag geschlossen
Eintritt: 15 Euro, ermäßigt 10 Euro

Martin-Gropius-Bau

Adresse
Niederkirchnerstraße 7
10963 Berlin
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© Walter Schulze, 1961, Stadtmuseum Berlin, Reproduktion: Oliver Ziebe

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Quelle: Berliner Festspiele/bearbeitet Berlin.de

| Aktualisierung: 12. September 2019