Nur noch acht Kriminalitätsschwerpunkte in Berlin

Nur noch acht Kriminalitätsschwerpunkte in Berlin

Die Berliner Polizei hat ihre Liste der sogenannten kriminalitätsbelasteten Orte (kbO) in der Stadt verkleinert.

Taschendiebstahl in Berlin

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Ein Hinweisplakat warnt auf dem Bahnhof Alexanderplatz in Berlin in mehreren Sprachen vor Taschendiebstahl.

Inzwischen gebe es nur noch acht statt wie bisher zehn derartig definierte Orte, sagte Innensenator Andreas Geisel (SPD) am Montag im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses. Der Leopoldplatz in Wedding und der Kleine Tiergarten seien von der Liste gestrichen worden, weil die Zahl der dort verübten Straftaten zurückgegangen sei.

Polizei hat mehr Befugnisse

Weiter auf der Liste stehen: Alexanderplatz, Schöneberg-Nord (zum Beispiel Nollendorfplatz), Görlitzer Park, Warschauer Brücke, Kottbusser Tor, ein Teil der Hermannstraße, Hermannplatz und ein Teil der Rigaer Straße. An diesen kriminalitätsbelasteten Orten hat die Polizei mehr Befugnisse und kann etwa Menschen unabhängig von einem konkreten Verdacht kontrollieren.
Die Liste wurde von der Polizei zum ersten Mal vor einem Jahr veröffentlicht. Bis dahin wurde sie aus einsatztaktischen Gründen geheim gehalten. Früher lag die Zahl der als kbO geführten Orte zeitweise bei 20.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 11. Juni 2018 15:06 Uhr

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