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Veröffentliche Daten: Land will Betroffene kontaktieren

Cyberangriff

Große Datenmengen wurden gehackt. (Symbolbild)

Nach der Veröffentlichung der gestohlenen Daten aus der Berliner Verwaltung wollen die Behörden mit den betroffenen Menschen Kontakt aufnehmen.

«Sofern im Rahmen der Analyse einzelne betroffene Personen identifiziert werden, werden diese risikobasiert und entsprechend der gesetzlichen Vorgaben von den zuständigen Senatsverwaltungen informiert», hieß es in einer Mitteilung der Senatskanzlei am Freitag. Bürgerinnen und Bürger, die unabhängig davon Kenntnis erlangen, «dass ihre Daten veröffentlicht wurden oder für Straftaten wie Betrug oder Identitätsmissbrauch genutzt werden, sollten Strafanzeige erstatten».

Veröffentlichter Datensatz wird mit Hochdruck untersucht

Derzeit würden die Sicherheitsbehörden eine intensive Datenprüfung durchführen, so die Senatskanzlei. «IT-Forensiker im Auftrag des Landes Berlin untersuchen die veröffentlichten Daten mit Hochdruck. Daraus werden die entsprechenden Maßnahmen abgeleitet.»

Land Berlin lässt sich nicht erpressen

Das Ultimatum der Hackergruppe Rhysida nach ihrem Cyberangriff auf das Berliner Landesnetz ist am Freitagnachmittag abgelaufen. Nach Angaben von Experten wurde der komplette Datensatz im Darknet veröffentlicht. Zuvor hatte die Gruppe 30 Bitcoin gefordert - umgerechnet rund zwei Millionen Euro. Der Berliner Senat hatte vorab bekräftigt, auf derartige Erpressungen nicht einzugehen.

Autor:in: dpa/Senatskanzlei
Weiterführende Informationen: Pressemitteilung der Senatskanzlei
Veröffentlichung: 4. September 2026
Letzte Aktualisierung: 4. September 2026

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