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Warnung vor Sturmböen am Freitag
Wer heute in Berlin und Brandenburg unterwegs ist, sollte sich auf ungemütliches Wetter einstellen: Regen, einzelne Gewitter und stürmische Böen ziehen über die Region. mehr
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Nach dem Cyberangriff auf das Berliner Landesnetz läuft die Frist im Erpressungsversuch der mutmaßlichen Täter ab. Es ist nicht auszuschließen, dass die gestohlenen Daten anschließend veröffentlicht werden, möglicherweise bereits am Freitag, dem 4. September.
Betroffen sein können persönliche Daten von Beschäftigten des Landes sowie von Bürgerinnen und Bürgern und Unternehmen. Dies teilte das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin mit.
Wer feststellt, dass eigene Daten veröffentlicht wurden, sollte Strafanzeige erstatten. Dies ist über die Internetwache der Polizei Berlin oder bei jeder örtlichen Polizeidienststelle möglich. Werden einzelne Betroffene identifiziert, werden sie gezielt von den zuständigen Senatsverwaltungen informiert. Dies erfolgt risikobasiert unter Wahrung des Datenschutzes. Die betroffenen Senatsverwaltungen haben zudem eine Ansprechstelle für ihre Bediensteten eingerichtet.
Eine Gruppe namens Rhysida hat sich zu dem Angriff bekannt und behauptet, 5,7 Terabyte an Daten gestohlen zu haben. Seit vergangenem Freitag versuchen die mutmaßlichen Täter, das Land Berlin zu erpressen, und bieten die Daten zur Versteigerung an. Das Mindestgebot lag bei 30 Bitcoin, umgerechnet rund zwei Millionen Euro. Hinweise darauf, dass das Landesnetz weiterhin infiltriert ist, gibt es derzeit nicht. Die Untersuchungen dauern an. Dabei arbeiten Senat und Sicherheitsbehörden von Land und Bund zusammen, darunter das Landeskriminalamt, die Staatsanwaltschaft Berlin und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).
Florian Hauer, Chief Digital Officer des Landes Berlin, betonte: "Das Land Berlin lässt sich nicht erpressen. Die Sicherheit der Beschäftigten im Land Berlin und der Berlinerinnen und Berliner steht für uns im Vordergrund." Man arbeite mit Hochdruck daran, das Landesnetz weiter zu sichern.