Berlin führt elektronische Fußfessel ein

Berlin führt elektronische Fußfessel ein

Berlin kann jetzt auch gefährliche Straftäter per elektronischer Fußfessel überwachen. Das Abgeordnetenhaus billigte am Donnerstag mit der Mehrheit der rot-schwarzen Regierungsfraktionen ein Gesetz, um sich an einer länderübergreifenden Überwachungsstelle in Hessen zu beteiligen. Die Opposition aus Grünen, Linken und Piraten enthielt sich. Seit knapp zwei Jahren eröffnet ein Bundesgesetz die Möglichkeit einer elektronischen Fußfessel mit Blick auf die geforderte Neuregelung der Sicherungsverwahrung. Eine Fußfessel ist eine Art Handy, das per Funkdaten 24 Stunden lang den Aufenthaltsort seines Trägers feststellt. In der Zentrale werden alle eingehenden Bewegungsdaten ausgewertet und notfalls auch Schritte eingeleitet.

Elektronische Fußfessel

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Auch in anderen Bundesländern werden die Fesseln genutzt. Foto: A. Dedert/Archiv

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 22. November 2012 19:18 Uhr

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