9000 Menschen seien allein über die vom Senat unterstützte Bettenbörse vom Träger Karuna an Freiwillige vermittelt worden, sagte Vorstand Jörg Richert dem «Tagesspiegel» (Freitag, den 11. März 2022). Weitere etwa 9000 seien in Unterkünften des Landes Berlin untergekommen, wie der Senat am Donnerstag erklärt habe. Hinzu komme aber noch eine nicht genau erfassbare Zahl von Menschen, die bei Freunden und Bekannten in der Stadt Obdach fanden, hieß es.
Bislang mindestens 18.000 Flüchtlinge in Berlin untergebracht
Ein Kuscheltier ist Teil des Gepäcks von Geflüchteten im Hauptbahnhof.
© dpa
Seit dem Kriegsausbruch vor zwei Wochen sind in Berlin nach Zahlen der Berliner Sozialgenossenschaft Karuna und des Senats mehr als 18.000 Ukraine-Flüchtlinge untergebracht worden.
Sicherungsprozess bei der Verteilung der Schlafplätze
Die Vergabe von Schlafplätzen solle künftig noch sicherer gemacht werden, sagte Richert. Nach Berichten über teils unseriöse oder möglicherweise kriminelle Schlafangebote vor allem für Frauen und Kinder sei reagiert worden. So gebe es am Hauptbahnhof kein direktes Aufeinandertreffen von Familien mit Unterkunft und Flüchtlingen mehr, sagte Richert dem «Tagesspiegel» weiter. Ein mehrfach prüfbarer Sicherungsprozess bei der Verteilung der Schlafplätze mit Hilfe von Mitarbeitern werde angestrebt. «So hätten wir eine sehr gute Sicherheit.»
© Stiftung Stadtmuseum Berlin
21.06. | Museumsfest mit Konzertprogramm im Nikolaiviertel
Geschichte trifft Musik: Freuen Sie sich auf ein buntes Konzertprogramm mit Oranya, Trille und Berliner Chören und viele mehr auf zwei Bühnen. Entdecken Sie Museen, Führungen, Workshops für Kinder, Breakdance und ein spannendes Quiz – ein Fest für die ganze Familie bei freiem Eintritt! mehr