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be Berlin - be diverse

be Berlin – be diverse

„Be Berlin – be diverse“ war eine Veranstaltungsreihe der Berliner Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten in Kooperation mit der gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Sie zielte auf die Sensibilisierung von Akteuren und Institutionen im Kulturbereich für den kulturellen Reichtum Berlins und die immense (kulturelle) Ressource ab, die die über 820.000 Berlinerinnen und Berliner mit ihrer individuellen Zuwanderungsgeschichte in das Gemeinwesen einbringen. Ziel war die Ressource Vielfalt für die Kulturlandschaft der Stadt stärker erlebbar und nutzbar zu machen.

Als Auftaktveranstaltung der Reihe hat das Symposium „Was machen wir mit unserer kulturellen Vielfalt?“ im November 2009 einen ersten Schritt in diese Richtung unternommen. “Wie tickt die Hauptstadt?” fragte die Hertie-Berlin-Studie 2009 und stellte dabei unter anderem fest, dass migrantische Mitbürgerinnen und Mitbürger angaben, regelmäßigen Kontakt zu einheimischen Deutschen zu haben und diesen ganz überwiegend positiv bewerteten. Diese Erkenntnis löste bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Symposiums regen Diskussionsbedarf aus.
Entsprechend groß war das Interesse, sich mit den Autoren der Studie in einer separaten Veranstaltung auseinanderzusetzen. Die Best Practice-Veranstaltung gab Führungspersönlichkeiten ein Forum, um über bemerkenswerte interkulturelle Prozesse, die sie in ihren Einrichtungen angestoßen haben, zu berichten. Im Rahmen von “be Berlin – be diverse” erfolgte zudem der Kinostart von “Shahada”, dem Überraschungserfolg der Berlinale 2010, mit einer Rede des Regierenden Bürgermeisters, Klaus Wowereit.

Zahlreiche weitere Veranstaltungen etablierten ein regelmäßiges öffentliches Veranstaltungsformat zum fachlichen Austausch mit dem Ziel der nachhaltigen Verankerung des Themas „Kulturelle Vielfalt“ im Kulturbereich.

  • „Zeitgemäße Kunst?! -Ist die Kunst immer noch von einem abendländisch zentrierten Weltbild beherrscht, trotz ihrer Internationalität?„ im n.b.k. (Neue Berliner Kunstverein) im Oktober 2013
  • „Was geht mich deine Geschichte an?!“ – die Frage des deutschen Holocaustgedenkens durch Migranten in Deutschland im DHM – Zeughauskino im Juni 2013
  • “No Risk No Fun – Interkulturelle Projekte unter Erfolgsdruck?” im Theater an der Parkaue im Mai 2013
  • „Vielfalt in Berliner Museen?“ im Jüdischen Museum im November 2012
  • Tunçay Kulaoǧlu und Wagner Caravalho „Verso e Reverso da Diversidade Cultural oder warum Vielfalt kein Obstsalat ist!“ im Ballhaus Naunynstraße im September 2012
  • Erfahrungsbericht von Annemie Vanackere „About Roots and Legs and the Rotterdam Experience“ im HAU im Juni 2012
  • Erfahrungsbericht von Barrie Kosky „Blackface, jews, kangaroos and Kaiserschmarrn! A personal view on Australian and European interculturality“ in der Komischen Oper Berlin im April 2012
  • Diskussionsrunde „Was haben die, was ich nicht hab? Warum kulturelle Bildung interkulturell ist“ im Anschluss an die Aufführung „Türkisch Gold“ im Deutschen Theater im April 2011
  • Filmvorführung „Shahada“ im September 2010
  • Veranstaltung zu Best-Practice im Mai 2010
  • Vorstellung der „Hertie Berlin Studie“ im Februar 2010 unter dem Motto „Wie tickt die Hauptstadt?“
  • Symposium „Was machen wir mit unserer kulturellen Vielfalt?“ im November 2009

Bilder der Veranstaltungen

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