Stiftung Oper in Berlin

SO2
Komische Oper

Berlin besitzt drei Opernhäuser und ein Staatsballett, die national wie international einen hervorragenden Ruf genießen.

Berlin blickt auf eine über 270jährige Operntradition zurück. Bereits 1742 wurde die Berliner Staatsoper unter den Linden als Königliche Hofoper von Friedrich dem Großen gegründet. Das heute größte Berliner Opernhaus, die Deutsche Oper, verstand sich bei seiner Gründung 1912 als Gegenentwurf zur Hofoper als „Bürgeroper“. Das jüngste und kleinste der drei Berliner Opernhäuser, die Komische Oper, eröffnete den Spielbetrieb 1947 im Gebäude des ehemaligen Metropoltheaters, das mit Singspielen und Operetten die Unterhaltung der 20er Jahre maßgeblich beeinflusst hatte.
Am 1.01.2004 wurde die „Stiftung Oper in Berlin“ als juristische Person des öffentlichen Rechts errichtet. Unter dem Dach der Stiftung sind heute die Deutsche Oper Berlin, die Staatsoper unter den Linden, die Komische Oper Berlin und das Staatsballett Berlin, das die Bühnen der drei Opernhäuser bespielt, zusammengeschlossen. Die künstlerischen Betriebe sind künstlerisch und wirtschaftlich eigenständig und stehen unter jeweils eigenen Intendanzen. Auch der Bühnenservice Berlin, in dem die Dekorations- und Kostümwerkstätten der künstlerischen Betriebe an einem zentralen Standort zusammengefasst sind, ist ein eigenständiger Betrieb der Stiftung.
Derzeit wird das Gebäude der Staatsoper unter den Linden generalsaniert. Als Ersatzspielstätte dient das Schillertheater Berlin.

Gesetz über die Stiftung Oper in Berlin

PDF-Dokument (45.6 kB) - Stand: 17. Dezember 2003

Durch das Land Berlin geförderte Einrichtungen: