Lichtenberg für Demokratie

Partnerschaft für Demokratie Hohenschönhausen

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Bild: Bezirksamt Lichtenberg

Seit 2015 wird in Hohenschönhausen im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit “ des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eine Partnerschaft für Demokratie (PfD) umgesetzt. Innerhalb dessen werden Projekte umgesetzt, die eine demokratische Kultur fördern und Rechtsextremismus, Antiziganismus, Homo- und Transphobie und Rassismus bekämpfen. Im Aktionsfonds können Initiativen, Bündnisse, Vereine und Einrichtungen Projekte beantragen. Außerdem gibt es einen Jugendfonds für Projekte von und für Kinder und Jugendliche. Begleitet wird die PfD durch die Koordinierungsstelle Lichtenberg (pad gGmbH).
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Partnerschaft für Demokratie Lichtenberg

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Bild: Bezirksamt Lichtenberg

Seit 2015 wird in Lichtenberg im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit “ des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eine Partnerschaft für Demokratie umgesetzt. Innerhalb dessen werden Projekte umgesetzt, die eine demokratische Kultur fördern und Rechtsextremismus, Antiziganismus, Homo- und Transphobie und Rassismus bekämpfen. Im Aktionsfonds können Initiativen, Bündnisse, Vereine und Einrichtungen Projekte beantragen. Außerdem gibt es einen Jugendfonds für Projekte von und für Kinder und Jugendliche. Begleitet wird die PfD durch die Koordinierungsstelle Lichtenberg (pad gGmbH).
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Die Netzwerkstelle LICHT-BLICKE

Logo- Netzwerkstelle LICHT-BLICKE
Bild: Netzwerkstelle LICHT-BLICKE

fördert seit 2002 die aktive Beteiligung von Menschen für ein offenes und solidarisches Gemeinwesen. Das zentrale Anliegen der Netzwerkstelle ist es, präventiv Rechtsextremismus, Rassismus, Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (GMF) 
und antidemokratischen Einstellungspotentialen in der Bevölkerung entgegenzuwirken sowie die
Achtsamkeit gegenüber Demokratie gefährdenden Entwicklungen zu stärken.
Als verlässliche Struktur 
fördert LICHT-BLICKE die Entwicklung einer 
demokratischen Kultur durch die Initiierung und 
Begleitung bürgerschaftlichen Engagements und die 
fachbezogene Auseinandersetzung mit den Themen 
Rechtsextremismus und (Alltags-)Rassismus.

Die Handlungsfelder der Netzwerkstelle

  • Förderung der aktiven Beteiligung von Menschen 
in Lichtenberg für ein offenes und solidarisches 
Gemeinwesen – in engem Kontakt mit den 
Akteur_innen vor Ort
  • Unterstützung von Initiativen, Einrichtungen, 
Fachkräften und Privatpersonen in ihrem Engagement 
für demokratische Werte und Menschenrechte
  • Begleitung durch Fortbildungen, Informationen 
und Beratungen im Themenfeld Demokratieförderung, 
Rechtsextremismus, (Alltags-) Rassismus und 
Antisemitismus
  • Initiierung und Begleitung von Projekten
 für ein diskriminierungsfreies Miteinander
  • Entwicklung von Gestaltungs- und Beteiligungskulturen in Kitas, Schulen, im
 Stadtteil und in der Jugendarbeit
  • Begleitung und Vernetzung von (Bürger-)
Initiativen und Bündnissen durch Moderation 
und fachliche Beratung
  • Aktive Mitarbeit an den Partnerschaften für Demokratie 
im Bezirk Lichtenberg
  • Erstellen des Registers über recht(sextrem)e Vorfälle im Bezirk

Kontakt:
LICHT-BLICKE Netzwerk für Demokratie
Ahrenshooper Straße 7
13051 Berlin
Ansprechpartnerin: Wiebke Eltze
Telefon 030-99270555 | Fax 030-9245219 | E-Mail | Internet

Maßnahmenbeispiele:

Proteste gegen rassistische Aufmärsche in Hohenschönhausen

Von Mitte Dezember 2014 bis Ende Januar 2015 fanden nahezu wöchentlich in Hohenschönhausen rassistische Aufmärsche gegen ein geplantes Containerdorf für geflüchtete Menschen im Ortsteil Falkenberg statt. Das Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz hat gemeinsam mit Jugendinitiativen die Gegenproteste organisiert. Den Aufrufen unter dem Motto „Neue Nachbar_innen willkommen heißen!“ folgten viele engagierte Lichtenberger und Lichtenbergerinnen. Sie setzen ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und für ein vielfältiges und respektvolles Miteinander im Bezirk.

Auseinandersetzung mit Homo- und Transphobie

Link zu: TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN
Bild: Bezirksamt Lichtenberg

Die Netzwerkstelle Licht-Blicke und das Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz führten im Mai 2015 zum zweiten Mal anläßlich des Internationalen Tages gegen Homo- und Transphobie einen Infostand durch. Vor dem Ring Center wurden Flyer, Broschüren und Beutel mit der Aufschrift “Stop Homophobie” verteilt und man kam mit zahlreichen Bürger_innen ins Gespräch.

Unterstützt wurde die Aktion auch von der Bezirksstadträtin für Jugend und Gesundheit Frau Dr. Obermeyer.
Bereits im März wurde im Cafe Maggie der Film “Transanders in der Platte
- Queere Lebenswelten in Hohenschönhausen” gezeigt. Dieser war 2014 im Rahmen des Lokalen Aktionsplans Hohenschönhausen, gefördert durch das Bundesprogramm “Toleranz fördern – Kompetenz stärken”, entstanden.

Gemeinsam für unseren Kiez

Von Dezember 2014 bis Ende April 2015 waren ca. 200 geflüchtete Menschen in zwei Turnhallen in Neu-Hohenschönhausen in der Klützer Straße untergebracht. Die Familien wurden in dieser Zeit von vielen Vereinen, Initiativen und Einzelpersonen mit Spenden, Hilfeleistungen usw. unterstützt.
Auch zu gemeinsamen Veranstaltungen und Aktionen wurde eingeladen. So trafen sich am 27.02.2015 organisiert von Stadtteilzentrum Hohenschönhausen Nord ca. 50 Anwohnerinnen und Anwohner und Flüchtlingen auf dem vermoosten und ungepflegten Sportplatz hinter den Turnhallen. Gemeinsam wurde Moos und Wildwuchs entfernt. Es gab Kaffee und Kuchen und am Ende des Tages war der Platz so schön, dass Ball gespielt werden konnte und man sich zu weiteren gemeinsamen sportlichen Aktivitäten verabredete.