Gedenktafel für Lotte Laserstein

Die Berliner Gedenktafel (Porzellantafel der KPM) wurde am 22. Juni 2020 am Haus Jenaer Str. 3 enthüllt.

Gedenktafel für Lotte Laserstein
Bild: H.-J. Hupka

BERLINER GEDENKTAFEL
Hier wohnte und arbeitete von 1935 bis 1937
LOTTE LASERSTEIN
28.11.1898 – 21.1.1993
In der Weimarer Republik erhielt sie als eine der ersten
Malerinnen eine akademische Kunstausbildung in Berlin.
Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft wurde sie ab 1933 zunehemen aus dem Kulturbetrieb verdrängt.
1937 emigrierte sie nach Schweden.

Hier finden Sie die Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Die Berliner Gedenktafeln sind ein Programm des Landes Berlin, das eingebunden ist in das Förderprogramm Historische Stadtmarkierungen des Senats. Die weißen Prozellantafeln werden von der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin hergestellt. Seit über 25 Jahren betreut die Historische Kommission zu Berlin e.V. das Programm, seit 2013 teilt sie sich im Tandem mit dem Verein Aktives Museum Faschismus und Widerstand in Berlin e.V. die wissenschaftliche Recherche und Organisation. Hauptsponsorin des Berliner Gedenktafelprogramms ist die GASAG AG, die die Tafel für Lotte Laserstein finanziert hat.