Steinplatz

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Steinplatz, 3.8.2011, Foto: KHMM Bild: Bezirksamt

Blockplatz mit fünf Straßeneinmündungen. Der kleine Schmuckplatz gegenüber dem Hauptgebäude der Universität der Künste wurde 1885 benannt nach Heinrich Friedrich Karl Freiherr vom und zum Stein, der seit 1807 mit der Gesetzgebung zur Bauernbefreiung die nach ihm und Karl August Fürst von Hardenberg benannten “liberal-demokratischen” Reformen in Preußen einleitete. Der Platz wurde 1950 durch Joachim Kaiser mit Gehölzrahmen und Blumenrabatten neu gestaltet.

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Freiherr vom und zum Stein, 29.5.2007, Foto: KHMM Bild: Bezirksamt

Die Büste des Freiherrn vom und zum Stein wurde 1987 als Geschenk des Deutschen Städtetags zur 750-Jahr-Feier Berlins aufgestellt. Ost-Berlin erhielt das gleiche Geschenk. Deshalb befindet sich die Kopie der Büste jetzt im Berliner Rathaus.

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Gedenkstein für die Opfer des Stalinismus, 29.5.2007, Foto: KHMM Bild: Bezirksamt

Der Gedenkstein für die Opfer des Stalinismus wurde 1951 an der nordwestlichen Platzecke an der Hardenbergstraße errichtet.

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Gedenkstein für die Opfer des Nationalsozialismus, 29.5.2007, Foto: KHMM Bild: Bezirksamt

Der Gedenkstein für die Opfer des Nationalsozialismus wurde 1953 an der nordöstlichen Platzecke an der Hardenbergstraße in symmetrischer Anordnung zu dem 1951 an der Nordwestecke des Platzes für die Opfer des Stalinismus errichteten Gedenkstein von dem Bund der Verfolgten des Naziregimes errichtet. Gefügt aus Steinen der zerstörten Synagoge in der Fasanenstraße (Muschelkalkquader) mit der Inschrift: “1933-1945 / Den Opfern des Nationalsozialismus”; darüber ein dem Dreieckszeichen der KZ-Häftlinge nachgebildetes Emblem mit den stilisierten, wie Flammen wirkenden Buchstaben “KZ”. Der Stein ist das früheste West-Berliner Denkmal für NS-Opfer.