Brixplatz, Gartendenkmal

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Brixplatz, 25.7.2012 Bild: Bezirksamt, KHMM

Gartendenkmal, zwischen Westendallee und Reichsstraße
Der Bixplatz wurde am 31.7.1947 nach dem Architekten, Geheimen Regierungsrat und Professor für Städtebau an der Technischen Hochschule, Joseph Brix (geb. 27.06.1859 in Rosenheim, gest. 10.01.1943 in Berlin) benannt. Zuvor hieß er Sachsenplatz (1909-1947).

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Kaskade mit Pavillon, 25.7.2012 Bild: Bezirksamt, KHMM

Der Platz wurde 1919-21 als öffentliche Grünanlage durch Erwin Barth als Nachbildung einer märkischen Landschaft, optisch dominiert von künstlichen Kalksteinfelsen, angelegt. Gegeben war eine Kiesgrube mit einigen Waldkiefern, angelegt wurden Teiche und Sumpfpartien, um-, bzw. ausgesetzt Pflanzen und Tiere aus der Berliner Umgebung.

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Pavillon, 25.7.2012 Bild: Bezirksamt, KHMM

1950 wurde die Parkanlage wieder hergestellt, 1960/61 durch Joachim Kaiser umgestaltet. Dabei wurden die Pflegepfade zu öffentlich zugänglichen Parkwegen umgebaut. Durch diese Maßnahme entstand eine empfindliche Störung der naturgemäßen Lebensgemeinschaften durch die Parkbesucher; ein Überhandnehmen von Wasservögeln durch unerwünschtes Füttern war eine weitere negative Folgeerscheinung. Im Osten am Parkrand zur Reichsstraße befindet sich ein Pavillon, im Norden ein Schulgarten.

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Botanischer Lehrgarten auf dem Brixplatz, 8.7.2013 Bild: Raimund Müller

Die 2003 gegründete “Parkinitiative Brixplatz” um die Anwohnerin Silvia Neumann kümmert sich vor allem um den botanischen Lehrgarten mit seinen 340 Arten von Wild- und Nutzpflanzen der Mark Brandenburg.

Weitere Informationen und Fotos auf den Seiten des Grünflächenamtes .

Nummer
2-8 Baudenkmal, Wohnanlage 1928 von Conrad Heidenreich und Paul Michel
2 Gedenktafel für Paul Hindemith
6 Stolperstein für Martin Hahn
9 Gedenktafel für Max Schmeling und Anny Ondra
11 Gedenktafel für Joachim Ringelnatz
Pavillon an der Ecke Reichsstraße und Brixplatz Gedenktafel für Erwin Barth