Schlosspark Charlottenburg

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Schlosspark, 23.7.2008, Foto: KHMM Bild: Bezirksamt

Gesamtanlage unter Denkmalschutz, Gartendenkmal
1697 vermutlich von dem Le-Nôtre-Schüler Siméon Godeau als französischer Barockgarten entlang der Spree angelegt. Ende des 18. Jahrhunderts teilweise Umgestaltung in einen englischen Landschaftsgarten durch den aus Wörlitz berufenen Johann August Eyserbeck; weiterer Ausbau ab 1819 durch Peter Joseph Lenné. Nach Kriegszerstörungen Neugestaltung des unmittelbar hinter dem Schloss gelegenen Teils als barockes Parterre in Anlehnung an den ursprünglichen Zustand, des übrigen Gartens im englischen Stil. Frühjahr 2001 originalgetreue Rekonstruktion des einzigen Barockparterres Deutschlands; Wiedereröffnung 16. Juni 2001.

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Belvedere, 3.5.2007, Foto: KHMM Bild: Bezirksamt

Belvedere
1788 durch Langhans als Teehaus und Aussichtsturm erbaut; ursprünglich auf einer Insel gelegen. Im Krieg zerstört, 1956-60 vereinfacht wiederhergestellt. Beherbergt heute eine Sammlung Berliner Porzellans.

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Neuer Pavillon, 13.3.2007, Foto: KHMM Bild: Bezirksamt

Neuer Pavillon (Schinkel-Pavillon)
1824/25 von Karl Friedrich Schinkel am Spreeufer im Stil einer neapolitanischen Villa als Sommerhaus für Friedrich Wilhelm III. errichtet. 1943 schwer beschädigt, 1959 rekonstruiert. Frühjahr 2001 Renovierung. Beherbergt heute eine bedeutende Sammlung von Kunst und Kunstgegenständen aus der Schinkelzeit, u.a. Skulpturen von Gottfried Schadow und Daniel Christian Rauch, sowie Gemälde von Caspar David Friedrich, darunter “Morgen im Riesengebirge”, eines der drei großen Schinkel-Gemälde, um deren Verbleib in Charlottenburg nach Auflösung der Galerie der Romantik im Neuen Flügel zwischen der Schlösserverwaltung und der Alten Nationalgalerie Uneinigkeit herrschte und herrscht.

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Mausoleum, 3.5.2007, Foto: KHMM Bild: Bezirksamt

Mausoleum für Königin Luise
1810-1812 im Form eines dorischen Tempels durch Heinrich Gentz erbaut; spätere Veränderungen und Erweiterungen, u.a. nach Plänen von Schinkel. Kenotaph der Königin Luise 1811-14 von Christian Daniel Rauch, ein Hauptwerk der Berliner Bildhauerschule.
Die innere Halle war zunächst nur für den 1815 aufgestellten Marmorsarkophag der Königin vorgesehen. Als Luises Gemahl Friedrich Wilhelm III. 1840 starb, ist das Mausoleum nach einem Entwurf Schinkels erweitert worden.
Nach dem Tode Kaiser Wilhelms I. 1888 und seiner Gemahlin Augusta 1890 wurde der Bau abermals vergrößert und 1894 deren Marmorsarkophage ebenfalls hier aufgestellt.

Weitere Informationen und Fotos auf den Seiten des Umweltamtes.

vgl. auch
Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG)