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Schlosspark Charlottenburg

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Schlosspark.
Bild: BACW/Metzger

Die Gesamtanlage steht unter Denkmalschutz.
Der Schlosspark wurde vermutlich 1697 von dem Le-Nôtre-Schüler Siméon Godeau als französischer Barockgarten entlang der Spree angelegt. Ende des 18. Jahrhunderts erfolgte teilweise eine Umgestaltung in einen englischen Landschaftsgarten durch den aus Wörlitz berufenen Johann August Eyserbeck. Ein weiterer Ausbau fand ab 1819 durch Peter Joseph Lenné statt.
Nach Kriegszerstörungen erfolgte die Neugestaltung des unmittelbar hinter dem Schloss gelegenen Teils als barockes Parterre in Anlehnung an den ursprünglichen Zustand, des übrigen Gartens im englischen Stil. Im Frühjahr 2001 wurde eine originalgetreue Rekonstruktion des einzigen Barockparterres Deutschlands durchgeführt. Im Sommer 2001 wurde der Schlosspark wiedereröffnet.

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Belvedere.
Bild: BACW/Metzger

Belvedere
1788 wurde es durch Langhans als Teehaus und Aussichtsturm erbaut, es war ursprünglich auf einer Insel gelegen. Das Haus wurde im Krieg zerstört und 1956 bis 60 vereinfacht wiederhergestellt. Heute beherbergt es eine Sammlung Berliner Porzellans.

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Neuer Pavillon.
Bild: BACW/Metzger

Neuer Pavillon (Schinkel-Pavillon)
Der Pavillon wurde 1824 und 1825 von Karl Friedrich Schinkel am Spreeufer im Stil einer neapolitanischen Villa als Sommerhaus für Friedrich Wilhelm III. errichtet. 1943 wurde er schwer beschädigt und dann 1959 rekonstruiert.
Im Frühjahr 2001 folgte eine Renovierung. Der Pavillon beherbergt heute eine bedeutende Sammlung von Kunst und Kunstgegenständen aus der Schinkelzeit. Unter anderem gibt es Skulpturen von Gottfried Schadow und Daniel Christian Rauch sowie Gemälde von Caspar David Friedrich, darunter “Morgen im Riesengebirge”, eines der drei großen Schinkel-Gemälde, um deren Verbleib in Charlottenburg nach Auflösung der Galerie der Romantik im Neuen Flügel zwischen der Schlösserverwaltung und der Alten Nationalgalerie Uneinigkeit herrschte und herrscht.

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Mausoleum.
Bild: BACW/Metzger

Mausoleum für Königin Luise
Das Mausoleum wurde 1810 bis 1812 im Form eines dorischen Tempels durch Heinrich Gentz erbaut. Später wurden Veränderungen und Erweiterungen, unter anderen nach Plänen von Schinkel vorgenommen.
Das Kenotaph der Königin Luise wurde 1811 bis 1814 von Christian Daniel Rauch erbaut. Es ist ein Hauptwerk der Berliner Bildhauerschule.
Die innere Halle war zunächst nur für den 1815 aufgestellten Marmorsarkophag der Königin vorgesehen. Als Luises Gemahl Friedrich Wilhelm III. 1840 starb, ist das Mausoleum nach einem Entwurf Schinkels erweitert worden.
Nach dem Tode Kaiser Wilhelms I. 1888 und seiner Gemahlin Augusta 1890 wurde der Bau abermals vergrößert und 1894 deren Marmorsarkophage ebenfalls hier aufgestellt.

Weitere Informationen und Fotos auf den Seiten des Umweltamtes.

Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG)