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Lexikon: Charlottenburg-Wilmersdorf von A bis Z

Birger-Forell-Grundschule

Baudenkmal

Die Birger-Forell-Grundschule wurde 1907 von Otto Herrnring und Philipp Nitze als ehemalige Gemeindedoppelschule für Mädchen und Jungen erbaut.
Sie wurde am 15.03.1963 nach Birger Forell (1893-1958) benannt, der als schwedischer Gesandschaftspfarrer in Berlin den Kriegsgefangenen, Flüchtlingen und Verfolgten des Nazi-Regimes half.

Birger-Forell-Grundschule 29.09.2011, Foto: BK
Birger-Forell-Grundschule 29.09.2011, Foto: BK

Das Hauptgebäude an der Straße besteht aus dem mit Werkstein geschmücktem Erdgeschoss und drei mit roten Klinkern verblendeten Obergeschossen.
Die beiden Portale sind durch Vorbauten und Erker hervorgehoben, unter dem mit bildnerischem Schmuck versehenen Ziergiebel ist die Aula angeordnet.

Architekturhistoriker sehen in dem Baustil sowohl Anklänge an die beginnende Moderne, als auch an die niederländische Renaissance.
Später entstanden auf dem heutigen Teil des Grundstücks eine zweigeschossige Turnhalle und ein viergeschossiger Klassentrakt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war hier vorübergehend die Rudolf-Diesel-Oberschule untergebracht.

Kontakt

Birger-Forell-Grundschule
Koblenzer Str. 22-24
10715 Berlin

Stadtplan


Tel.: 857718-0
Fax: 857718-77
E-Mail

Fahrverbindungen

Bus-Haltestellen:
Birger-Forell-Platz:
101
Am Volkspark:
101, 249
Detmolder Str./Blissestr.:
101