Prömel und Bülter hoffen auf Überraschung gegen Bayern

Prömel und Bülter hoffen auf Überraschung gegen Bayern

Fußball-Bundesligist 1. FC Union Berlin setzt im Heimspiel gegen den FC Bayern München auf eine gewisse Erschöpfung beim Gegner. «Die Bayern haben Qualität ohne Ende. Nichtsdestotrotz haben sie aktuell viele englische Wochen in Folge und auch ein paar Personalsorgen. Wir hoffen, dass wir etwas hier behalten können», sagte Unions Mittelfeldmann Grischa Prömel in einer digitalen Medienrunde am Dienstag vor der Begegnung am Samstagabend (18.30 Uhr/Sky).

Karlsruher SC - 1. FC Union Berlin

© dpa

Grischa Prömel.

Prömel freut sich dabei auf ein Wiedersehen mit den Bayern-Profis Niklas Süle, Serge Gnabry und Leon Goretzka, mit denen er zusammen bei den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio die Silbermedaille gewonnen hatte. Auch den Duellen mit Offensivmann Thomas Müller und Torjäger Robert Lewandowski sieht Prömel mit Spannung entgegen. Es sei aber nicht so, dass er drei Tage lang nicht schlafen könne, wenn er am Wochenende gegen Lewandowski spiele.
Vorsichtig optimistisch gibt sich auch Linksaußen Marius Bülter, der nach überstandener Corona-Erkrankung und insgesamt fast dreiwöchiger Quarantäne in den Partien gegen Eintracht Frankfurt (3:3) und bei Hertha BSC (1:3) wieder zu ersten Kurzeinsätzen kam. «Ich fühle mich wieder so weit.» Die Partie gegen den Tabellenführer «ist ein Spiel, in dem wir nichts zu verlieren haben, in dem wir alles raushauen und vielleicht für eine Überraschung sorgen können.»
Dabei müsse Union die Ausfälle von Offensivmann Max Kruse (Muskelbündelriss im Oberschenkel) und Sechser Robert Andrich (Rotsperre) «anderweitig» auffangen, sagte Prömel. Es sei auch eine Chance für andere Akteure, sich zu beweisen. Zugleich begrüßte der Verteidiger die Verlängerung der Verträge von Trainer Urs Fischer und Assistent Markus Hoffmann: «Mit Urs Fischer gab es für den Verein die bisher erfolgreichste Zeit. Wir sind alle happy, dass er und Co-Trainer Markus Hoffmann verlängert haben.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 8. Dezember 2020 17:13 Uhr

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