Regionalliga Nordost: Verband hofft weiter auf Start im März

Regionalliga Nordost: Verband hofft weiter auf Start im März

Die vierte Liga im Nordosten hofft weiter auf einen Neustart noch im März. Schon seit November des Vorjahres ruht wegen der Corona-Pandemie der Spielbetrieb auch in der Regionalliga.

Fußball

© dpa

Ein Fußball-Spiel.

«Alle werden auf den 3. März schauen», sagte Holger Fuchs, Geschäftsführer des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV), am Mittwoch. Vom nächsten Corona-Gipfel von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten an diesem Tag erhofft sich der gesamte Amateursport Möglichkeiten der Wiederöffnung. Auf ein NOFV-Schreiben an die Landes-Sportminister mit der Bitte um Unterstützung hat es bisher keine Antworten gegeben.
Die 20 Vereine der NOFV-Regionalliga, offiziell im Amateurbereich angesiedelt, aber teils mit Profistrukturen, dürfen ab diesem Monat wieder trainieren. Die Saison soll mit einer einfachen Runde beendet werden. «Alle hätten dann die gleiche Anzahl an Spielen, jeder hätte gegen jeden gespielt. Das wäre eine objektive Voraussetzung, Auf- und Absteiger zu ermitteln», erklärte Fuchs: «Das ist nicht ideal, aber nicht anders möglich.» Andere Modelle etwa von Playoffs oder Playdowns werden derzeit nicht mehr verfolgt, da die Saison auch Mitte Juni beendet sein muss. Entscheiden muss das NOFV-Präsidium.
Schon vor dem Restart der aktuellen Saison müssen sich die Vereine für das Zulassungsverfahren zur neuen Spielzeit bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 5. März. Derzeit sei «nichts bekannt», dass einer der aktuellen Viertligisten wegen der Auswirkungen der Corona-Krise verzichtet, sagte Fuchs. Die Clubs leben derzeit ohne Spieleinnahmen. Über verschiedene Modelle wie Kurzarbeitergeld für Spieler, Sponsoren-Unterstützung und Corona-Hilfsgelder der Landessportbünde muss die Wirtschaftlichkeit gewahrt werden.
Derzeit haben die Clubs erst elf bis 13 Saisonspiele bestritten, acht bis sechs müssten noch folgen. Viktoria 1889 Berlin führt derzeit die Tabelle an, der Nordost-Meister steigt dieses Jahr direkt in die 3. Liga auf. Fuchs schloss auch Spiele in der Woche nicht aus, «wenn es nötig ist», um den Terminplan mit Nachholpartien und Landespokal durchzubringen. Allerdings soll es davon «möglichst wenige» geben.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 24. Februar 2021 15:42 Uhr

Weitere Meldungen