Eiskunstläufer leiden unter Pause: Training ohne echtes Ziel

Eiskunstläufer leiden unter Pause: Training ohne echtes Ziel

Deutschlands beste Eiskunstläufer Minerva Fabienne Hase und Nolan Seegert leiden unter der Corona-Krise und vermissen eine Perspektive.

Minerva-Fabienne Hase und Nolan Seegert

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Minerva-Fabienne Hase und Nolan Seegert in Aktion.

«Es ist schwierig, weil man eigentlich ohne Ziel trainiert», sagte Hase dem Fernsehsender rbb. «Hoffentlich haben wir Ende November einen Wettkampf in Dortmund. Das ist so der erste Lichtblick seit Monaten.» Eigentlich wären die Berliner jetzt schon längst mitten in der Saison, doch durch die Pandemie sind die gewohnten Wettkämpfe vor Publikum nicht wie üblich möglich.
Derzeit trainieren die deutschen Meister Hase (21 Jahre) und Seegert (28) im Berliner Sportforum in Hohenschönhausen. «Unser großes Ziel ist Olympia 2022. Und nur weil wir momentan keine Wettkämpfe bestreiten können, heißt das ja nicht, dass wir uns nicht weiterentwickeln müssen», sagte Hase. Olympia sei für ihn «die Krönung der leistungssportlichen Karriere», ergänzte Seegert: «Das ist das Ziel, auf das ich eigentlich die letzten 20 Jahre hinarbeite.»
Das Duo weiß um die große Konkurrenz bei den Winterspielen in Chinas Hauptstadt Peking. «Wir lassen uns nicht von anderen Paaren beeindrucken, sondern laufen unseren eigenen Wettkampf», sagte Seegert. Nach dem Aus von Aljona Savchenko und Bruno Massot, die 2018 in Pyeongchang sensationell den Olympiasieg holten, stehen Hase und Seegert mit Blick auf die kommenden Spiele mehr im Fokus.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 24. November 2020 16:21 Uhr

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