Letzte Titelchance für Spandaus Wasserballer

Letzte Titelchance für Spandaus Wasserballer

Für die Wasserballer von Spandau 04 geht es um die letzte Titelchance, der Kooperationspartner OSC Potsdam will den großen Favoriten zumindest ein wenig ärgern.

Peter Röhle mit seiner Mannschaft am Beckenrand

© dpa

peter Röhle (M., Archivbild)

In der Halbfinalserie der Deutschen Wasserball-Liga kommt es zum Berlin-Brandenburg-Duell. Das erste von maximal fünf Spielen findet am Mittwoch (20.00 Uhr) in Potsdam statt. Der Sieger trifft auf den Gewinner des zweiten Halbfinals zwischen Meister Waspo Hannover, der sich im Vorjahr gegen Spandau durchsetzte, und ASC Duisburg.
Potsdam, das 2017/18 Meisterschaftsdritter wurde, ist Außenseiter. Die beiden Saisonspiele gegen den Rekordchampion verloren die vom früheren Spandauer Weltklasse-Torwart Alexander Tchigir betreuten Brandenburger mit 3:18 und 3:17. Allerdings hat der OSC, aus dessen Reihen mehrere Akteure ein Doppelspielrecht für Spandau haben, nach schwachem Start zuletzt deutlich an Form zugelegt.
Die Berliner spielen eine wechselhafte Saison und mussten sich nach dem Champions-League-Aus im Pokalfinale Hannover geschlagen geben. «Zwar heißt es, die Hoffnung stirbt zuletzt, aber jetzt geht es nicht mehr um Hoffnung, jetzt gibt es kein "vielleicht" und kein "wenn und aber" mehr, jetzt muss geliefert werden», sagt Manager Peter Röhle. Am Samstag und Sonntag folgen zwei Partien in Berlin.
Unterdessen hat Spandau einen neuen Hauptsponsor gefunden. Der Vertrag mit der kommunalen Wohnungsgesellschaft Gewobag läuft vom 1. Juli an über zwei Jahre und schließt sowohl die beiden Bundesligateams bei Männern und Frauen als auch den Gesamtverein ein. «Gemeinsam werden wir die erfolgreiche Symbiose von sozialem Engagement und leistungssportlichem Erfolg festigen und weiter ausbauen», sagte 04-Präsident Hagen Stamm.
Olympiastadion in Berlin
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 7. Mai 2019 15:11 Uhr

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