BFC Dynamo: Finalsieg perfekter Abschied für Dadashov

BFC Dynamo: Finalsieg perfekter Abschied für Dadashov

Einen schöneren Abschied vom Regionalligisten BFC Dynamo hätte sich Rufat Dadashov nicht vorstellen können.

Rufat Dadashov

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Rufat Dadashov vom BFC bejubelt seinen Treffer zum 2:0 gegen den Berliner SC.

«Das ist ein absoluter Traum», sagte der 26-jährige Mittelstürmer nach dem 2:1 (1:0)-Sieg im Berliner Landespokalfinale am 21. Mai gegen den sechstklassigen Berliner SC. In seinem letzten Spiel für den BFC vor seinem Wechsel zum Drittligisten Preußen Münster avancierte Dadashov mit seinen beiden Toren (16./62. Minute) zum Matchwinner.

Rydlewicz: «Hut ab vor seiner Leistung.»

Dabei hatte hinter seinem Einsatz lange Zeit ein Fragezeichen gestanden. Wegen eines Innenbandrisses im Knie war der amtierende Regionalliga-Torschützenkönig zuvor sechs Wochen lang ausgefallen. «Obwohl er wusste, dass er den Verein verlässt, hat er jeden Tag geackert, um im Endspiel auf dem Platz zu stehen», sagte Dynamo-Trainer René Rydlewicz und fügte hinzu: «Hut ab vor seiner Leistung.»

Sieg über BSC historisches Ereignis für BFC

Durch den Finalsieg verteidigte der BFC erstmals in seiner Vereinsgeschichte den Berliner Pokal und darf nun wie schon im Vorjahr an der ersten Runde des DFB-Pokals teilnehmen. Der Berliner SC hatte in seiner ersten Finalteilnahme dem um zwei Klassen höher spielenden Regionalligisten alles abverlangt und die Partie offen gehalten. Der Frust beim Verlierer hielt sich in Grenzen. «Wir haben uns sehr ordentlich verkauft», sagte BSC-Trainer Wolfgang Sandhowe. «Mit hat das Finale großen Spaß gemacht.»
Olympiastadion in Berlin
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 22. Mai 2018