«Kopflos»: Netzhoppers verlieren gegen Haching

«Kopflos»: Netzhoppers verlieren gegen Haching

Mirko Culic war restlos bedient. «Das hat alles etwas kopflos ausgesehen», schimpfte der Trainer des Volleyball-Bundesligisten Netzhoppers KW-Bestensee.

Mirko Culic

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KW-Bestensee Trainer Mirko Culic coacht vom Spielfeldrand aus.

Seine Mannschaft hatte am Mittwoch gegen die Hypo Tirol Alpenvolleys Haching nach einer 1:0-Satzführung völlig den Faden verloren und war in eine 1:3-Heimniederlage gestolpert. Das einzig Tröstliche für Culic: «So schlecht, wie wir diesmal gespielt haben, sind wir gar nicht.»

Trainer Culic vermisst die Motivation bei den Netzhoppers

Was jedoch gegen Haching auf den mit 25:23 gewonnenen ersten Satz folgte, war kaum bundesligatauglich. Offenbar leiden die Netzhoppers im Endstadium dieser Saison unter Motivationsproblemen. Für die Brandenburger bestand schon vorher keine reelle Chance mehr, die Playoffs noch zu erreichen, aller Abstiegssorgen sind sie ohnehin ledig. Trotzdem fordert Culic: «Wir dürfen nicht den Eindruck erwecken, dass uns jetzt alles egal ist.» 

Netzhoppers treffen auf Berlin Volleys

Drei schwere Spiele stehen für die Netzhoppers in dieser Saison noch aus. Auswärts treten sie bei den Spitzenteams Berlin Volleys und United Volleys Rhein-Main an. Zu Gast in Bestensee ist nur noch die SVG Lüneburg. Letztlich hat sich aber auch der Trainer schon mit dem Erreichten arrangiert. «Platz neun», sagte Culic, «das ist eben unsere Realität. Punkt, Ende, Aus.»
Olympiastadion in Berlin
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 22. Februar 2018