Sportdirektor Friedrich: Bobic-Spekulationen ohne Einfluss

Sportdirektor Friedrich: Bobic-Spekulationen ohne Einfluss

Hertha-Sportdirektor Arne Friedrich will sich im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga nicht durch die anhaltenden Spekulationen um eine Verpflichtung von Fredi Bobic als Manager ablenken lassen. «Das beeinflusst mich überhaupt nicht. Ich habe zwei Aufgaben Stand heute, wir wollen in der Liga bleiben. Daran arbeiten wir tagtäglich. Das Andere ist, die Weichen zu Stellen für Hertha BSC», sagte der ehemalige Nationalspieler am Donnerstag bei der digitalen Pressekonferenz des Berliner Bundesligisten vor dem Spiel bei Borussia Dortmund (Samstag/18.30 Uhr/Sky).

Arne Friedrich spricht

© dpa

Berlins Sportdirektor Arne Friedrich vor dem Spiel beim Interview.

Bobic wird als Nachfolger von Sport-Geschäftsführer Michael Preetz gehandelt, dessen Aufgaben zumindest bis zum Saisonende Friedrich ausüben soll. Am Mittwoch hatte Bobic' aktueller Arbeitgeber Eintracht Frankfurt bei einer Aufsichtsratssitzung beschlossen, dass der 49-Jährige nur gegen Zahlung einer Ablösesumme die Hessen vor Ablauf seines bis 2023 datierten Vertrages verlassen darf. Im Gespräch sind bis zu fünf Millionen Euro. Ob Hertha BSC diese kolportierte Summe aufbringen würde, gilt als fraglich.
«Es ist nicht meine Aufgabe, über solche Themen nachzudenken. Wir haben einen Vorstand, der darüber berät, wer Geschäftsführer Sport wird und ich werde darüber unterrichtet. Ich werde meine Arbeit genau so weiterführen», sagte Friedrich zu Personalie Bobic. Die Konzentration müsse der aktuellen sportlichen Herausforderung gelten. «So viel Zeitungen lese ich auch nicht, dass ich mich immer von den neuesten Gerüchten beeinflussen lasse. Wir haben eine schwere Aufgabe vor der Brust», sagte der 41-Jährige.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 11. März 2021 13:53 Uhr

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