Projekt «Goldelse»: Schmidt führt Mitarbeiterumfrage durch

Projekt «Goldelse»: Schmidt führt Mitarbeiterumfrage durch

Carsten Schmidt, seit Dezember neuer Vorsitzender der Geschäftsführung bei Hertha BSC, will die Konturen des Fußball-Bundesligisten schärfen. Mit einer Umfrage unter den 250 Mitarbeitern hat der frühere Chef des TV-Senders Sky einen Prozess unter dem Projektnamen «Goldelse» angeschoben, wie die Berliner Morgenpost am Freitag auf ihrer Webseite berichtet. In der Umfrage geht es vor allem um Entscheidungsprozesse und Strukturen sowie die handelnden Personen.

Carsten Schmidt

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Carsten Schmidt.

«Wir haben bei Hertha BSC einen Strategieprozess gestartet, der für Unternehmen solcher Größenordnungen wie einem Fußball-Bundesligisten mit rund 150 Millionen Euro Umsatz im Jahr üblich ist. Dafür werden wir die nächsten Wochen intensiv nutzen», heißt es in einem Statement des Vereins, «wir müssen uns als Gesamtverein in allen Bereichen verbessern, dafür haben wir diesen internen Prozess professionell initiiert und werden ihn mit der Unterstützung aller im Club effizient und fokussiert durchführen.»
Bei der gemeinsam mit einer externen Beratungsfirma durchgeführten Umfrage können die Mitarbeiter, die ihre Antworten anonym abgeben, die Arbeit im Verein bewerten. Auch die Schnelle der Entscheidung sowie die Bereitschaft zur Veränderung innerhalb des Vereins werden abgefragt. Auch, ob die «Schlüsselpositionen mit den richtigen Führungspersonen» besetzt seien, «die gemeinsam und als Team Veränderungen vorantreiben». Zudem werde das Leitbild des Clubs überprüft.
Laut der Zeitung sollen die Mitarbeiter zum Ende des digitalen Fragebogens, der von der gesamten Geschäftsleitung unterschrieben ist, ihre Zustimmung oder ihren Widerspruch zu zwei Thesen abgeben: «Alles in allem ist Hertha BSC sehr effektiv in der Entscheidungsfindung und Umsetzung» sowie «Hertha BSC muss sich maßgeblich ändern, um in den nächsten fünf Jahren erfolgreich zu sein».

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 15. Januar 2021 14:46 Uhr

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