© Deutsche Symphonie-Orchester Berlin
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Vom Rundfunkorchester im amerikanischen Sektor zu Deutschlands führendem Avantgarde-Klangkörper: Das Deutsches Symphonie Orchester.
1946 gründeten die Amerikaner im Nachkriegsberlin ein Radioorchester beim Rundfunk im amerikanischen Sektor (RIAS). Entsprechend erhielt es den Namen RIAS-Symphonie-Orchester. Schon früh sorgte es für Aufmerksamkeit und erwarb unter seinem ersten Chefdirigenten Ferenc Fricsay internationale Anerkennung, vor allem durch innovative Programme und zahlreiche Schallplattenaufnahmen.
In den 1950er Jahren ging die amerikanische Finanzierung zurück, das Ensemble wurde an den Sender Freies Berlin angebunden und in Radio-Symphonie-Orchester Berlin (RSO) umbenannt. Erst 1993 erhielt es seinen heutigen Namen: Deutsches Symphonie-Orchester Berlin (DSO). Seither gilt es als eines der flexibelsten und stilistisch vielseitigsten Klangkörper Deutschlands. Mit Kent Nagano, Ingo Metzmacher, Tugan Sokhiev und Robin Ticciati führten international profilierte Chefdirigenten das Orchester.
Heute steht das DSO für programmatische Offenheit, vom klassisch-romantischen Repertoire bis zu zeitgenössischer Musik, und gastiert regelmäßig bei Festivals und in den großen Konzertsälen der Welt. Mit preisgekrönten Einspielungen und innovativen Konzertformaten prägt das DSO heute die europäische Orchesterlandschaft.
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